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1 (1887)
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ber 1680 bei der Ueberflilirung der Leiche von Spyker nach Schweden in der Ritter-holms-Kirche zu Stockholm eine Leichenpredigt hielt, die dieses im grossen und ganzenbestätigt.

Nachdem der genannte Pastor die Personalien des „von Seiner Majestät höchstbetrauten Mannes, Raths, Reichsmarschalls, Generalfeldherrn, Präsidenten des Kriegs-Collegii, General - Gouverneurs von Pommern, Kanzlers der Akademie zu Greifswald,Herrn Carl Gustav von Wrangel, Grafen zu Silvesborg, Freiherrn zu Lindeberg undLudenhof, Herrn zu Skokloster, Bremervörden, Wrangeisburg, Spyker, Rapin, Ekebyhofund Gripenberg", wie ihn der Pastor vollständig betitelt, erwähnt, über die ehrenvollenVerdienste, Avelche sich Carl Gustav Graf Wrangel um das Vaterland erworben, seineAnerkennung ausgesprochen, geht er auf seine Krankheit über und drückt sich folgender-massen aus: Was nun die letztere und den seligen Abgang des genannten hohen Herrn an-betrifft, so begab sich Graf Wrangel 1676 nach dem Lande Rügen auf sein Gut Spyker,um in Ruhe und Stille desto besser seine Gesundheit zu pflegen. Obwohl er meist mitKrankheit und Lebensschwäche behaftet gewesen, so war es doch noch sein einzigerWunsch, wie er solches verschiedene Male in Gegenwart seiner Hofbedienung mit grössterSehnsucht geäussert, als die königliche Orlogsflotte in See gestochen, noch so glücklichsein zu können, auf derselben Dienste zu thun, um seinem Leben, wenn es Gott gefiele,eine ruhmvolle Ivriegsaction zuzuwenden. Dieser Wunsch sollte ihm aber nicht mehrerfüllt werden; denn als er sich am 12. Juni desselben Jahres unfern Mönchgut begeben,um zu recognosciren, weil einige Schiffe dort waren, ward er von einer schweren Un-pässlichkeit befallen, so dass er nur mit der grüssten Mühe am folgenden Tage Spykererreichen konnte. Weil der hohe Herr fühlte, dass die Krankheit mehr und mehr zunahm,so vereinte er sich nach einer christlichen Vorbereitung mit Gott, machte eine aufrichtige,wohltlmende Bekennung und nahm mit der grössten Devotion und Andacht das heiligeAbendmahl.

Nachdem legte er alle Gedanken ans Irdische ab und beschäftigte sich nur mitdem Ewigen. Nur wünschte er noch Seine Majestät den König zu sprechen, um ihm inehrfurchtvollster Weise über seine Führung eine Richtschnur zu geben und den Wunschauszudrücken, dass Gott seiner Seele in der letzten Stunde gnädig sein möge. Nachdiesem Wunsche und dieser christlichen Vorbereitung und nachdem er seine Kinder,welche alle abwesend waren, dem allmächtigen Schutze Gottes befohlen und sie Seiner-Majestät gnädigen Fürsorge und Gewogenheit anempfohlen hatte, ward er am 23. Junidurch Lähmung der Zunge des Sprachvermögens beraubt und schliesslich in der Nachtvom 24. zum 25. Juni um 12 Uhr in Gegenwart seines Hofpredigers und anderer Hof-bediensteten im Alter von 62 Jahren 6 Monaten 9 Tagen von den irdischen Leiden durchden Tod befreit. Zum Schluss widmet der Pfarrer Vulejus dem selig Entschlafenen nocheinige die Anwesenden ergreifende christliche Worte.

Von Carl Gustav befinden sich zwei Portraits. und ein Portrait der Gräfinin Säby. Ebenso ist noch in Sko ein Gemälde, welches des Feldmarschalls sechsKinder darstellt.

Ausserdem befinden sich noch von ihm Portraits zu Sko, Säby und Gripsholm.