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1 (1887)
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soll für alle Zeiten fest stehen bleiben, in der Reichsbank sicher nieder-gelegt und nicht gerührt werden, von wem es auch sei."

Nachdem ihr Leichnam in dem bestimmten Grabe beigesetzt worden, sobestimmt Margarethe Barbara von Wrangel weiter, ,.dass das Grab dem-nächst eingemauert werde, damit die verstorbenen Körper weder jetzt nochin der Zukunft in irgend einer Weise berührt werden könnten." ')

3. Elisabeth Dorothea (15), geboren 1644, vermählte sich 1665 mit demLandrath in Esthland, Otto Baron von Scheidingen auf Kegel, Jacowall, Wal-linge und Leholm; geboren 1637, gestorben 1714.

Zu ihrer Taufe lud die Wittwe- Mutter den Rath zu Riga als Pathenein. Da derselbe behindert war, an der Taufhandlung tlieil zu nehmen, sosandte er Herrn Engelbrecht von Mengden nach Oberpahlen, wo die Taufestattfinden sollte. 2 )

Nach dem Testament des Vaters, des Feldmarschalls Hermann von Wrangel,erbte: 1. Carl Gustav (6) das Lehn- und Erbgut Sko-Kloster, Erbgut Rostorf inSmäland bei Jönköping, das neuaufgebaute Haus an der Norderhocken auf der AVester-langgasse in Stockholm. 2. Johann Moritz (7) bekam das Gut Lerichliolm in Wester-gotland, und Wiedo in Smäland und Edottsocke, das steinerne Haus in Gotesburg.3. Adolf Hermann (8) erbte Brandesdorf mit Bransboda und Dunäse, Haus in der kleinenBerggasse am Schlossgarten in Stockholm. 4. Seine dritte Gemahlin geborene Gräfin Nassauerbte ein Leibgedinge in Gransbo in Schweden und ein Leibgedinge Oberpahlen in Livland.5. Heinrich Wilhelm (9) erhielt den Hof Beurbeholm in Westergotland. 6. JohannFriedrich (11) ward mit Svinesund, mit Her Bauern in Schoboland und Vorwerk Hayby,abgefunden. 7. Wolmar Hermann (12) sollte bei der Mutter Zeit ihres Lebens bleibenund erhält nach deren Tode Hof Boglösa. 8. Die beiden Töchter Maria Christiane undMargarethe Barbara (10 und 13) erhielten von den Brüdern Geldabfindung. 9. DieGemahlin Gräfin Nassau erhielt das neue Haus am Schlossgraben und Norderstrom inStockholm mit dem Beding, dass es im Wrangelsehen Geschlecht erhalten bleibensoll; ferner die Starostei Oberpahlen, Walküll, Haus in Reval auf dem Dom. 10. AdolfHermann (8) bekam Carowina in Ingermanland und 11. Johann Moritz (7) Gut Wasa-hof an der Narva. 12. Schliesslich erhielt noch Carl Gustav (6) für die Folge dasAmtshaus Odenpä vor Wrangeishof im dorpatschen Gebiet.

Aber auch die Kinder seiner dritten Ehe bedachte Hermann von Wrangel inseinem Testamente, indem er denselben die in Vorpommern belegenen, ihm dotirten GüterNeuen-Vorwerk (später und noch heute Wrangeisburg genannt), Gross-Ernsdorf und Span-dowerhagen vermachte.

Der Vormund und Vaterbruder dieser Kinder, der esthländische Landrath undOberst Hans von Wrangel (5), vertauschte diese Güter indess an den ältesten Bruderseiner Mündel, den Grafen Carl Gustav von Wrangel zu Salmis, gegen dessen inLivland belegene Güter Wrangeishof und Odenpä.

i) Uplands Schlösser von Ivlingspor und Schlägel Bd. 1.

-) Mitthoiluiigen der liistor. Gesellschaft in Dorpat.