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1 iahen, wovon mehrfache Thatsachen in seinem Lehen Zengniss ablegen.') wie das schonmitgetheilte Kencontre mit dem damaligen (1630) dänischen Gesandten in Stockholm.

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Ein anderes Mal hatte er ein Dnell mit Ake Tott. welches indessen dadurchunterbrochen wurde, dass ein Scharfrichter mit dem Befehl des Königs eintraf, denjenigender Herren hinzurichten, welcher beim Zweikampf den Sieg davontrage.

Am 25. Januar 1643 schrieb der Feldmarschall zu Stockholm sein Testament,welches seiner Klarheit, Religiosität und Bestimmtheit, sowie seiner Gründlichkeit wegenals ein Muster hingestellt werden kann. -)

Der Feldmarschall Hermann von Wrangel war dreimal verheirathet:

1. Laut Morgengabe-Brief in Stockholm den 1. December 1612 mit Freiin Mar-garethe von Grip, Tochter des Reichsraths .und General-Kriegs-Obersten Freiherrn MoritzBirgersson von Grip auf Vinäs und Tärna und der Gräfin Edla Leijenlmfvnd; geboren 1586,gestorben 1624. Sie stammte väterlicherseits von dem reichen und mächtigen Bo Jorssonvon Grip und mütterlicherseits von der Schwester Gustav Wasas ab. Von ihrem Ehemanneerhielt sie als Morgengabe das Lehn- und Erbgut Sko-Kloster, wogegen sie ihm das GutLärjeholm in Westergötland und Windo in Smäland gab.

2. Laut Morgengabe-Brief in Säby vom 18. Februar 1626 mit Catliarina von Gyl-lenstjerna, Tochter des Assessors Carl Ericson von Gyllenstjerna zu Nynäs. Arstadt, Li-mared, Rössberg, Svaneholm und Anna von Ribbing. Sie erhielt von ihrem Ehegatten dasLehen Brandesdorf mit Bransboda und Dunäse und starb vor dem 16. April 1634.

3. Am 28. April 1636 schloss er in dem fürstlichen Residenzschloss zu Stettinmit Amalie Magdalena, Gräfin zu Nassau, einen Heiraths-Contract, welcher nach Her-manns Heimkunft in Stockholm am 25. December 1640 die königliche Confirmation erhielt.Sie war die Tochter des Grafen Johann von Nassau-Vianden, Katzenellnbogen und Dietz,Herrn auf Willenberg und der Prinzessin Margarethe von Holstein, des Herzogs JohannTochter, und war am 2. September 1613 geboren. 1649 vermählte sie sich zu Stockholmwieder mit dem regierenden Pfalzgrafen Christian August zu Sulzbach. Sie verstarb 1669.

Hermann setzte dieser Gemahlin ein Leibgedinge in Schweden und den HofWallküll in Livland aus und erbaute für sie ein Vorwerk auf dem Hofe Hayby, wozuvier Bauern in Schobolandt gehörten. Bei der Heimführung seiner dritten Gemahlin tratder Feldmarschall seinen Söhnen ihr Mütterliches nach einer in Stockholm am 25. August1638 vollzogenen Theilung ab.

Diesen drei Ehen waren' folgende Kinder entsprossen: der ersten Ehe: CarlGustav (6), Johann Moritz (7); der zweiten Ehe: Adolf Hermann (8, VIA 1); der drittenEhe: Heinrich Wilhelm (9), Johann Friedrich (11), Weimar Hermann (12), Heinrich Wil-helm (14) und die drei Töchter:

1. Maria Christiane (10), geboren den 28. August 1638, vermählte sich 1657mit dem Reichsfeldzeugmeister und schwedischen Generallieutenant Graf ConradChristoffer von Königsmarck auf Westerwick, 'Stegeholm, Rotenburg, Neuhaus(geboren 1634; fällt 1673 vor Bonn). Sie lebte mit ihrem Gemahl unglücklich;

f) Nach Löweiiliaupts Angaben.

2 ) Abschrift im esthl. Rittersch.-Arcliiv in Reval.