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des Gilten über das Böse — ein Engel zertritt den Teufel und über diesen die vier Evan-gelisten — zeigt, sind an der entgegengesetzten Seite das Wrangeische, x ) Buchwaldscheund Butlarsche Wappen angeheftet. Das erstere ist bedeutend grösser und steht zwischenden beiden andern. Auf dem Sarkophag liegt, in Stein gemeisselt, der General Helm vonWrangel mit seiner ersten Gattin Anna Sabina Treuscli von Butlar. Der Generalist mit vollständiger Rüstung angethan, deren Schienenränder und Nägel vergoldet sind.Das Haupt deckt eine eiserne flache Feldkappe. — Helms Gattin trägt ein langesGewand, ihr Haupt ziert ein niedriges Diadem.
Was nun die Kapelle betrifft, so hängt zunächst an der westlichen Wand dasgrosse Wrangeische Wappen — ein dreizinniges Mauerstück im silbernen Felde mitderselben Figur zwischen zwei schwarzen Adlerflügeln auf dem Helm und schwarz-silbernen Helmdecken — mit der Unterschrift:
DER KOENIGLICHEN MAYT. VND REICHS-SCHWEDEN VBERD. CAVALERIE GENERAL VND OBRISTERH. HELM WRANGEL, HERR ZV SELKIS.
ANNO 1647.'
Unter diesen grossen kunstvoll in Holz geschnittenen Wappen hängt links (vomBeschauer aus gesehen) nochmals dasselbe Wrangeische Wappen, aber kleiner, mit derUnterschrift:
H. HELM WRANGEL1641
und rechts das Butlarsche Wappen ebenfalls in Holz geschnitten, mit Wappentinkturenversehen, mit der Unterschrift:
ANNA SOBINA
TREISCHEN
VON BVTLA1641.
Ueber dem grossen Wrangeischen Wappen wiederholt sich, aber noch kleiner wiedie beiden letzten, links das Wrangeische Wappen mit der Unterschrift:
H. HELM WRANGEL1647
und rechts das Buchwaldsche Wappen mit Wappentinkturen und mit der Unterschrift:
MAGDALENABOCKWOLDTEN.
Ueber diesen beiden letzten Wappen ist die von Helm getragene eiserne Rüstung— Brustharnisch mit Arm- und Schenkelschienen und Schuppenhandschuhe — nebst eisernemHelm mit Visir und einer fliegenden, schwarzen Straussfeder aufgehangen. Ausserdemist noch weiter oben ein goldmetallner Helm mit Visir und Halsstück angebracht.
Bei der im Jahre 1S84 stattgehabten Restauration der Kapelle wurde auch derfrüher im Hauptgange des südlichen Kirchenflügels befindliche Grabstein von Helmserster Gattin nach derselben verlegt. Der Stein diente an seinem früheren Platze zum
!) Die schwarze dreizinnige Mauer zwischen den beiden Flügeln auf dem Helm.