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antraf. Bei der Unterhaltung des Wrangel mit Derfeldt kam auch das Gespräch aufden Idomaschen Pfandschilling, wobei letzterer von Johann Dietrich eine Sicherheitfür die noch restirende Summe verlangte. Da dieser aber nicht hierauf eingehen wollte,bevor ein früher zu stände gekommener Vergleich aus Stockholm zurück und kassirtwäre, so entwickelte sich ein recht heftiger Streit. 1 )
Johann Dietrich verstarb vor 1727 und war mit Anna Margarethe von Wolffeit,Tochter des Kapitän Magnus von Hoffeidt (adl. Wolffeit) vermählt, welche am 28. August 1729zu Wetzin im Kirchspiel Köthel verstarb. Er hatte mit derselben eine Tochter
Marie Julianne (81), die den 7. October 1697 mit dem Kapitän ChristophFriedrich von Kur sei 2 ) copulirt ward.
74. Jobst Jacob yon Wrangel,
Solm von Hans dem Jüngern (63),J wurde der Stammvater des Hauses Raick (Tab. X)
64. Dietrich von Wrangel,
Sohn von Hans (60). Er erhielt 1638 das Gut Heymar von seinem Vater abgetreten,welches er dann später an seine Töchter vererbte. Dasselbe war ihm schon am 18. Juni1628 bei der anlässlich seiner Verheirathung mit Luitgard von Taube, Tochter des Berendvon Taube zu Kosch und Maydel, stattgehabten Eheberedung zugesichert worden und zwarsollte ihm für den Fall der Verheirathung binnen drei Jahren Hof und Gut Heymarmit Ausnahme der Dörfer Naisewäü, Moyseküll und Kockufer, sowie die grosse Stein-kammer mit dem Steinhause, „so vor Alters eine Kapelle gewesen", übergeben werden.Dietrich hatte dagegen seine Schwestern Elisabeth und Anna, sowie seinen BruderWolmar anderweitig zu befriedigen.
Dietrich war Kapitänlieutenant und wurde 1636 zum Hakenrichter für die Wieckund 1641 zum Mannrichter für denselben Kreis erwählt. Nach seiner Ernennung zumHakenrichter begannen, so wird erzählt, in seiner Behausung die Berathungen, welchenauch Johann von Wrangel zu Allo beiwohnte, mit „gebührlicher Solennität".
Im Jahre 1670 ist Dietrich bereits todt, was wir aus einem Arrenden-Contractersehen, den Wolmar (65) am 25. März 1670 mit seiner Schwägerin Luitgard (geborenevon Taube), der Wittwe Dietrichs, wegen ihres Leibgedinges Heymar nebst Dörfern,auf drei Jahre abschliesst; im März des darauf folgenden Jahres ist Luitgard ebenfallsverstorben.
Dietrich hatte einen Sohn Gustav Johann (75), ein Kind (76), welches aberschon 1649 verstarb und am 17. Februar im Dom zu Keval beigesetzt ward,. 3 ) und dreiTöchter, von denen
1. Sophie Margarethe (75A), die sich am 20. Juni 1679 mit dem KapitänOtto Magnus von Hastfer zu Paukern verheirathete;
2. eine Tochter (76A) 1677 unverheirathet lebte;
3. Anna Gertrud (77), welche unverheirathet zu Heymar lebte.
1) Briefl. Leelits; Russwurm, Material.
2) Domkirehenbuch in Reval: Otterkollsche Briefl. Nr. 22: TJngern-Sternberg Urk. 621 p. 568.
3 ) Domkirehenbuch Reval.