war, trägt ebenfalls Eilards Zeugenunterschrift. Hier zeichnet er „Wranghele" und„Wranele".
Ebenso bezeugt Ritter Eilardus vou Wrangele mit einigen Knappen am 4. März1341 zu Reval, dass seitens der dorpatschen Rathmänner und Bürger versprochen wordensei, in deren Streite mit Christianus von Sclierenbeke solle von dato an bis Johannisein Stillstand herrschen. Im Jahre 1374 finden wir Eilard von Wrangele als Stiftsvogtzu Dorpat in der Urkunde vom 30. Juni, in welcher die Abgeordneten der Städte im Namendes ganzen Landes und der Städte Livlands und Esthlands dahin übereinkommen, dassniemand scldechtes Geld in dieses Land bringen solle u. s. w.
Am 3. März 1376 ist Eilard Wrangele (hier Gylard genannt) als Zeuge zu demVergleich zugezogen, den der Bischof Heinrich zu Dorpat mit den Brüdern Hermannund Otto UexktUl wegen Wiederverleihung ihrer Güter im Stift Dorpat abschliesst.
17. Eilardus II. yoii Wrangele,
Sohn von Eilardus I. (10). Er war Vasall des Stiftes Dorpat. In dem Testament desBartholomäus von Tisenhusen, Ritters des Stiftes Riga und Dorpat, vom 6. Mai 1307ist er als Zeuge genannt; ebenso am 6. April 1397 in einem Testament, das zuGunsten der Gebrüder Wolmar I., Berthold und Henneke Wrangel (Tab. II 12, 13,14) ausgefertigt wurde.
Mit seiner Gemahlin Kerstine hatte er einen Sohn
25. Eilardus III. von Wrangel.
Derselbe verkaufte den 16. October 1425 dem Dietrich Uexküll und seinen Erbenfolgende Besitzungen, die letzterer vom Ordensmeister in Livland, Cisse von Rutenberg,verleimt erhält; nämlich: Hof und Mühle zu Oy eil mit 25 Haken, das Dorf Paykulmit 40 Haken, das Dorf Malle (Malla) mit 17 Haken, sämmtlich im Kirchspiel Maholm,ferner das Dorf Zellyel (Selligel) mit 44 Haken, die halbe Mündung zu Rüdiger (Rüdig)und die Gegend am Strande (nämlich: Ledegemze und Tholis im Kirchspiel Halliel), mitdem Rechte der Ritter und Knechte in Harrien und Wirland. Im Jahre 1430 verkauftferner Eilard an Heinrich Krüdner das Dorf Kitschejärwe (Kitschijerwe) mit 9V 2 Haken,sammt der Mühlenstätte von zwei Haken für S50 neue Mark rigisch, jede Mark von siebenLotli guten reinen Silbers. Endlich verkaufte er 1447 mit Einwilligung seiner Brüder undseiner Mutter an Gerdt Dahlen das Dorf Megel für 500 alte Mark rigisch.
18. Heinrich II. von Wrangel,
Bischof zu Dorpat (1400—1405). Wenn wir auch seine Eltern nicht mit Bestimmt-heit namhaft machen können, so haben wir doch Abstand genommen ihn in der Tabelle I,welche uns mit denjenigen Familienmitgliedern bekannt macht, deren genealogischer Zu-sammenhang in den Stammtafeln nicht nachzuweisen war, aufzuführen. Wir glauben viel-mehr, dass wir ihn hier ohne Bedenken einreihen dürfen, da seine Zeitgenossen und seinGeburtsort vermuthen lassen, dass wir in ihm einen Sohn von Eilard I. (10) vor uns haben.