Tabelle II.
(Bei von Toll Tab. A.)
Die Familie von Wrangel ans dem dreizehnten, vierzehnten,fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert his zur Theilnng in
die zwanzig Linien.
Wie wir bereits früher in Erwägung gezogen haben, kann
1. Tuki Wrang
wohl mit zie ml icher Sicherheit als der Stammvater des Geschlechts von Wrangelangesehen werden. Derselbe lebte 1250, war in Esthland im Lande Harrien, in SaintakaeundKaeris, Hemaeri, Mairusa, Nakael, Heukael, Lehol, Lemethos, Hiurenkylaeangesessen und verblieb nach Erbauung der neuen Burg zu Reval als dänischer Haupt-mann. Da indessen
Eilardiis.
welcher nach Urkunden „de Oberg" hiess und 1240 als Dominus, Vogt zu Beval, auftritt,1275—1277 dänischer Kapitän (Hauptmann) und neben dieser Stellung noch Vogt zu Revalwar, von vielen Schriftstellern als der Stammvater des Geschlechts „von Wrangel" ge-nannt wird, so wollen auch wir ihn an dieser Stelle nicht mit Stillschweigen übergehen.Er besass 176 Haken in Harrien und Wirland, die sich zu Lopae, Paulis, Uvaran-galae (jetzt Wrangeishof), Kattala und Casinae befanden, also an Orten, die nochum 1500 im Besitz der Familie waren.
Wir haben seiner und seines Bruders Robertus schon in der ersten AbtheilungErwähnung gethan und sehen daher von der Wiederholung des dort bereits Gesagtenab. Von ihm sind uns drei Urkunden aus dem Jahre 1277 aufbewahrt. Ein Siegelvon ihm, welches sich nebst den Urkunden im Archiv der Stadt Lübeck im Originalbefindet, haben wir in der Siegeltafel Nr. I aufgenommen. Er blieb am 5. März 1278bei Ascheraden. Ueber seine directen Nachkommen hat uns die Geschichte nichtsüberliefert.