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Schilde ist die freiherrliche Krone zwischen zwei gekrönten Helmen. Auf dem rechtenHelm sieht man zwei silberne Flügel und in jedem das Wrangeische Stammwappen; aufdem linken zwei kreuzweise gelegte Kanonen, aus welchen ein geharnischter Arm miteinem Schwerte wächst; zur Linken stehen zwei silberne mit rothem Kreuz, und zurrechten drei blaue mit goldenem Kreuz versehene Fahnen. Jede Fahne hat oben in derEcke nach der Stange zu ein kleines, blaues Schild mit goldenem Kreuz.
Das Wappen des Barons Anton Johann von Wrangel (Tab.XV 1) bei seiner1751 und das seiner Söhne Johann Reinhold und Anton Johann (Tab. XV 2 und 3)bei ihrer 1776 erfolgten Erhebung in den Grafen st and zeigt ein geviertes Schild miteinem Mittelschild, worin das Stammwappen. Im ersten — silbernen — Felde ist ein segeln-des Linienschiff, welches am Hintermast eine rotlie Flagge hat. Das zweite senkrechtgetheilte Feld zeigt in der linken blauen Hälfte eine sich an die zweite Hälfte anlehnendehalbe silberne Lilie; die zweite Hälfte ist rotli und gold geschachtet. Das dritte- goldene - Feld hat einen aufrechtstehenden rothen Löwen, welcher mit einemschwarzen, linksschräg liegenden Kanonenrohr bedeckt ist, auf welchem eine silberneSchnalle liegt; in der oberen linken Feldecke ist ein silbernes Schild mit drei goldenenKronen. Das vierte — silberne — Feld hat eine goldene Krone, aus welcher ein rother,linksgestellter Pferdekopf mit Halsstück wächst. Auf dem Schilde befinden sich drei mitKleinodien versehene goldgekrönte Helme. Auf dem ersten ist der silberne Adlerflug, aufdessen jedem Flügel die schwarze Mauer. Auf dein mittelsten Helm wächst aus der Kroneein nach linksgestellter goldener Löwe, welcher mit der rechten ausgestreckten Tatzeeine brennende Granate hält. Auf der Krone des dritten Helmes stehen sechs, je dreinach einer Seite gestellte goldene Fahnen mit einem blauen Kreuze. In der Mitte dieserFahnen erhebt sicli ein stahlgeharnischter Arm, ein Schwert haltend. Auf den Stangender sechs Fahnen liegen zwei kreuzweis über einander liegende stählerne Kanonenrohre.Als Schildhalter hat dieses Wappen zwei aus der hinteren Hälfte eines Drachen, dessenSchwanz Stahl und dessen zwei Krallen Gold, wachsende, nackte, mit grünem Kranzeum die Hüften versehene Neptune, von denen der eine den Dreizack, der andere einSteuerruder hält. Um den unteren Schildesrand windet sich ein Band mit der Devise:„Ne Cede Malis". Die Helmdecken sind schwarz und silbern.
Andreas Reinhold von Wrangel und sein Bruder Friedrich Ulrich vonWrangel auf Sausis (Tab. XVI 5,2) erhielten bei ihrer Erhebung in den schwedischenFreiherrnstand am 10. October 1771 folgendes Wappen: Das Schild hat eine in Rothund Gold sechzehnmal getheilte Einfassung. Auf den rothen Stücken liegen zwei gol-dene Pilgermuscheln. In dem silbernen Mittelschilde befindet sich das von WrangeischeStammwappen. Auf dem Schilde sind drei mit Kleinodien versehene goldgekrönte Helme,von denen der mittelste als Helmschmuck den silbernen Adlerflug führt, auf dessen jedemFlügel die schwarze Mauer ruht. Auf dem linken Helme ranken sich zwei Lorbeerzweigein die Höhe, auf deren Spitze eine goldene Krone steht. Aus der Krone des rechten Helmeswächst ein goldgekrönter, rother Löwe zwischen zwei silbernen Straussfedem. Als Schild-halter dienen zwei nach aussen sehende Löwen, von denen der linke, schwarze, eine goldeneKrone, der rechte, rothe. einen goldenen Halbmond äuf dem Kopfe trägt und in seiner