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dem ersten Helm wächst ein wiederholter Greif hervor, der mittelste trägt denHelmschmuck des Stammwappens und aus dem linken erhebt sich ein hohes, rothesKastell mit zwei gezinnten Absätzen; aus dem zweiten Absatz hängen zwei schwarzeFahnen. 1 )
Das Wappen der Freiherren von Wrangel zu Lindeberg, in Schweden(Tab. VI 7 bis 13), unter der Nummer XLI der Freiherren introducirt, zeigt ein geviertesSchild mit einem Mittelschilde, auf ihm das alte Stammwappen. Im blauen ersten Viertelist ein aufgerichteter goldener Löwe mit ausgeschlagener rother Zunge. Im rothen zweitenViertel befindet sich ein silbernes aufbäumendes, sich gegen den Löwen drehendes Einhorn.Das dritte goldene Feld enthält einen schwarzen aufgerichteten Greif, welcher einebrennende silberne Granate in den Pranken hält. Das vierte blaue Feld führt einenabgehauenen, blutigen, geharnischten Arm, welcher zwei rotlie Standarten im Wechselmit zwei goldenen, von eben solchen Spitzen überragten Fahnen in seiner Faust hält.Das Schild ziert eine Freiherrnkrone mit zwei goldenen, gekrönten, offenen Turnier-Helmen, von denen der rechte den Geschlechtshelm, mit der schwarzen Mauer zwischenden silbernen Flügeln, bildet. Den linken Helm ziert der schwarze wachsende Greif mitder brennenden Granate in den Pranken. Die Helmdecken sind schwarz und roth, wechsel-weise mit Gold und Silber unterscldagen.
Dieses Wappen erhielten Adolph Hermann und Johann Moritz von AVrangelaus dem Hause Lindeberg mit ihren Geschwistern bei Erhebung in den Freiherrnstandin Schweden am 21. Mai 1654.
Das Wappen der Freiherren von Wrang eil zu Ludenhoff (Tab. VIII 1 undVI 5), welche in Schweden unter Nr. LV introducirt, wurde bei Erhebung der VetternHans und Hermann von Wrangeil in den schwedischen Freiherrnstand am3. October 1653 verliehen. Ein quadrirtes Schild mit dem alten Geschlechtswappen alsHerzschild; im ersten und vierten Quartier ein abgeschnittener, nach rechts gestellter,schwarzer Adlerkopf mit offenem silbernen Schnabel und roth ausgeschlagener Zunge imgoldenen Felde; im zweiten und dritten Quartier sechs durch eine silberne Krone gesteckte,im Andreaskreuz zu drei und drei neben einander gestellte silberne Piken im rothenFelde. Das Schild ist mit einer Freiherrnkrone und zwei goldgekrönten Helmen versehen,von denen der rechte dem Geschlechtshelm ähnlich ist; aus dem linken bricht ein goldenerLöwe mit einem blossen Schwerte hervor. Die Helmdecken sind bis zur Mitte abwechselndrechts oben und links unten blau mit Gold, und links oben und rechts unten schwarzmit Silber unterschlagen.
Am 7. Juni 1693 ward Dietrich von Wrangel auf Addinal (Tab. VII 4) inden Grafenstand erhoben, in Schweden unter Nr. XXXVH introducirt. Des GrafenDiplom d. d. Stockholm den 7. Juni 1693 setzt folgendes Wappenschild fest: In der Mittesteht das alte von Wrangeische Stammwappen, eine schwarze Mauer im silbernen Feldedarstellend. Das erste Feld des eigentlichen gräflichen Wappens zeigt einen schwarzenAdler auf goldenem Grunde; im zweiten — blauen — Felde sieht man einen bewaffneten
Nachdem Carl Gustav von Wrangell, Graf zu Salmis, die Berechtigung verliehen worden war den Freihermtitel zu Ludenhoffzu fuhren, vermehrte er sein bisheriges Wappen noch mit den Wappenbildern der Freiherren Wrangel zu Ludenhoff.