Als diesen Herren durch vorstehend erwähnte Anfragen und erbetene Auskünfte be-kannt geworden, dass die Herausgabe der Geschichte Derer von Wrangel geplant wurde,da süid sie es gewesen, die nicht nur ihre eigenen Familiensammlungen dem Ganzenselbstlos ziu' Verfügung gestellt haben, sondern die auch vermöge ihrer Lebensstellungin der Lage waren, in ihren mit der Geschichte ihres Hauses so eng verknüpften Heimaths-ländern Quellen aufzuschliessen und Pforten zu öffnen, die sonst wohl Wenigen zugänglichgewesen wären.
Und unter Benutzung dieser Verhältnisse ist das vorliegende Werk entstanden,dem ein gleiches — soweit es eine Familie betrifft — die Literatur bisher nicht an dieSeite zu stellen hat, sei es in der Form, im Umfang oder in historischer Nachweisung derVergangenheit eines Geschlechtes.
Mir gereicht es zur grössten Genugthuung, nach langjähriger, unausgesetzterThätigkeit für das Werk, solches der Oeffentlichkeit übergeben und dadurch feststellenund Zeugniss ablegen zu können von der Treue, der Pflichterfüllung, der Hingebung,welche das Haus Derer von Wrangel an die ihm angestammten Fürsten stets gehabtund denen es seit sechshundert Jahren unentwegt in guten und ernsten Zeiten gedienthat und dienen wird bis zum letzten Wrangel.
Berlin, im Jahre 1887.
Henry von Baenscli.