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dem er auch starb, hatte ihu 1848 veranlasst, wieder nachBonn zurückzukehren. 1 ) Am 16. April 1859 starb dann nochMaria Wessel verehelichte Schmitz.
Joseph I Wessel.
N ur der eine von den fünf Brüdern, der sich verbeirathethatte, J oseph, erreichte ein höheres Alter. Er war es auch,der die vom Vater mit soviel Thatkraft gegründete Fabrikübernahm. Nachdem die Kinder erster Ehe der Mutter imJuli 1838 ihren Anteil am Geschäft verkauft hatten, übernahmJoseph gemeinsam mit seinem Schwager von Thielmannzunächst am 7. Oktober 1840 den Auteil von Maria S c h m i t z. 2 )Am 3. März 1844 erwarben die beiden weiter die Anteile vonLouis und KarlWessel und endlich verkaufte v. Thielmannnach dem Tode seiner Frau seinen und seiner Kinder Anteilan Joseph Wessel, der hiermit Alleinbesitzer desganzen Etablissements wurde.
Es war eine bedeutende Last, die der junge Mann, derbeim Tode seines Vaters noch nicht 24 Jahre zählte, hiermitübernommen hatte. Die Fabrik hatte sich bedeutend ver-grössert. 1840 waren die Kestbestandteilc der Fabrik vonRosenkranz angekauft worden, auf denen 1829 oder 1830Chr. van Reth, ein Schwiegersohn von Rosenkranz, einenkleinen Fayencebetrieb eingerichtet hatte, der aber, da ersieh nicht rentierte, um 1838 wieder eingestellt worden war.Von ihm hatte sein Gläubiger, von Ree kling hausen,das Geschäft übernommen, der es 1810 der Firma Ludwig-Wessel überliess. So waren nun sämtliche Bestandteileder alten P o p p e 1 s d o r f e r Fabrik in der HandWessels vereinigt. 8 )
0 Er wird der Wessel sein, der 1848 in die Lese-Gesellsehafteintrat und den Giers (Seite 87) irrtümlich Louis nennt.
2 ) Vielleicht hängt mit diesen Auseinandersetzungen auch die
Versteigerung- der den Erben Wessel gehörigen Häuser Sternstrasse
Nr. 192 und 193 zusammen, die laut einer Anzeige des ,Bonner
Wochenblatts' am 28. Dezember 1810 statthaben sollte. Bei dieser
Gelegenheit dürfte Nr. 193 wirklich verkauft worden sein, denn
1855 gehört es Witwe Mertens; 192 dagegen blieb im Besitz derWessel.
') Schumacher, a. a. 0. Seite 23,