1841.
Hier sind wir denn vorerst ganz stillzu Haus.
Nach jenen Worten, mit denen Fanny die italiänische Reiseheschliesst, sich vornehmend, den, unzweifelhaft nicht ange-nehmen, Eindruck der Rückkehr später ausführlich zu be-sprechen, folgt im Tagebuch — eine leer gebliebene Seite; daserste Lied aber, welches sie nach der Rückkunft zu komponirenLust und Veranlassung fand, sind jene G-öthe'schen Worte,deren Anfang diesem Kapitel als Bezeichnung vorangesetztworden ist:
Hier sind wir denn vorerst ganz still zu Haus,Von Thür zu TMire sieht es lieblich aus;
Der Künstler still die frohen Blicke hegt,
Wo Leben sich zum Lehen freundlich regt.
Und wie wir auch durch ferne Lande ziehn,
Da kommt es her, da kehrt es wieder hin,
Wir wenden uns, wie auch die Welt entzücke,Der Enge zu, die uns allein beglücke.
Aus Beidem zusammen können wir wohl mit Fug und Rechtannehmen', dass jener erste Eindruck schnell vorüberging unddaher die für ihn im Tagebuch augenscheinlich aufgesparteSeite unbeschrieben blieb; und dass die Behaglichkeit desHauses bald ihre Rechte geltend machte, beweist die Stimmung,