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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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Andererseits zeigen die Romanen in dem geeinigten Italien vor-läufig die nämlichen demographischen Züge wie die Deutschen.,Auch die ökonomische Organisation spielt hierbei nicht, wie zu-weilen angegeben wird, eine entscheidende Rolle, außer betreffsder größeren oder geringeren Schnelligkeit der Entwickelung.Am frühesten wirken die zurückhaltenden Kräfte bei den be-sitzenden Bauern, z. B. in Frankreich, Schweden, der Schweiz;allmählich wachsen sie aber auch bei den Industriearbeitern, wiedas Beispiel der Vereinigten Staaten und bald auch Englandszeigt. Hierbei kommt es weder auf die Rasse noch auf dieökonomische Organisation an, sondern auf die Kultur. Es istdie weitgediehene Zivilisation, welche zwar erst einer ungeheurenVölkerflut alle Türen öffnet, sie aber dann auch selbst zuschließt.Diese Wirkung übt aber nicht, wie Sa dl er vermeinte, die Dich-tigkeit der Bevölkerung, auch nicht der physiologische Einflußdes Wohlstandes und des Wohllebens, wie Dubleday undSpencer glauben, sondern ausschließlich die oben angeführtenpsychologischen Motive. Und diese stellen sich bei allen auf demWege der Kultur begriffenen Völkern in dem Maße ein, wie sieweiter vorwärts kommen. Deshalb ist die Tendenz der Fort-pflanzung bei den jetzigen Völkern nicht so gefährlich, wie einigemeinen. Sie hat in dem eben verflossenen Jahrhundert ihrenHöhepunkt erreicht und befindet sich auf dem Wege nach abwärts.Das zwanzigste Jahrhundert wird eine weit niedrigere Nativität er-geben als die, welche wir im neunzehnten erlebt haben. Denndas »Wenn«, das nach der Lehre von Malthus allein das Über-maß der Fortpflanzung zu hemmen vermag, woran er aber selbstwenig glaubte, ist ebenso wirklich, wie alles andere in derselben.

Aber nicht allein von der eben behandelten Seite, der dergleichmäßigen Entwickelung aller Völker, aus sind die Befürch-tungen einer zukünftigen Volksvermehrung übertrieben und un-begründet. Auch eine Analyse dieser Volksvermehrung selbstlehrt, daß sie kulminiert hat und bald zurückgehen muß. Es istso viel von der überwältigenden Macht der Fortpflanzung ge-sprochen worden, als ob die eigentliche Ursache der großen Volks-vermehrung in Europa im ig. Jahrhundert in ihr läge. Nichtskann unrichtiger sein. Die Fruchtbarkeit, die ja doch die un-mittelbare Äußerung des Fortpflanzungstriebes ist, ist währendder Volksflut des ig. Jahrhunderts geringer gewesen als in denfrüheren Jahrhunderten. Nicht so sehr die Nativität, der positive