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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Aber keineswegs alle dieser Emporstrebenden machen dasAbiturientenexamen oder ergreifen die Beamtenlaufbahn. Nochmehrere gehen offenbar einen anderen Weg, der von dervierten, dritten und auch der zweiten Klasse der höherenSchulen zu den Gewerben führt. Von denen, die diesen Weggehen, bleiben wohl die meisten beim Handwerk, Handel etc.auf unteren Plätzen. Möglicherweise kommen deren Söhne inder nächsten Generation zum Ziele und vollenden den Kreislauf.Aber von diesen kommen auch die bedeutenden Männer, welcheals Industrielle und Geschäftsleute den meisten von alters herden höheren Klassen Angehörenden den Vorrang ablaufen undoft als Millionäre enden. In einer kürzlich erschienenen Publi-kation findet man mehrere Beispiele dieser Art 1 ). In dieserwerden die dem ig. Jahrhundert, und zwar die meisten dem letztenTeil desselben, angehörenden Millionenvermögen denn mantut besser daran, vom Vermögen zu sprechen als von Personen,von denen zuweilen mehrere dasselbe Vermögen fortgeerbt habenerwähnt. Von diesen waren 63 zum größten Teile ererbt odererheiratet, die übrigen ganz oder hauptsächlich erworben. Und diesego Vermögen wurden 3 von Adligen, 64 von anderen Schweden, gvon in Schweden geborenen Juden und 14 von Ausländern ge-sammelt. Von den 64 nichtadligen Schweden waren 23 aus Arbeiter-und mit diesen gleichgestellten Kreisen. Das ist von sämtlichen ein-geborenen Schweden (67) über ein Drittel in Wahrheit einschöner Beitrag aus diesen Gesellschaftskreisen zu den Gliedernder Millionäre und eine glänzende Illustration zu der aufwärtsgehenden Bewegung in der schwedischen Gesellschaft.

Aber man will nicht allein den Umfang dieser Be-wegung und die Wege, die sie geht, sondern auch womöglichden Wert der den höheren Klassen durch sie zugeführten Ele-mente kennen lernen. Man möchte sie nicht nur messen, sondernauch wägen und sehen, ob sie, auf die Wagschale des Menschen-wertes gelegt, die Menge übertreffen oder nur gerade das Maßhalten. Sind diese neuhinzugekommenen Männer eine Ausleseder Besten, oder sind sie es nicht? Und im ersteren Falle, inwelcher Richtung geht die Auswahl? Auf diese und ähnlicheFragen ist nicht leicht eine Antwort zu erteilen. Man kann

des Bistumes Växiö, daß von 230 Priestern bedeutend über die Hälfte aus niederemStande, Söhne von Bauern, Schullehrern, Arbeitern, Soldaten u. dergl., sind.

1) Lazarus, Svenska millionärer. IXI Sthm., 1897/02.