bleibt ungefähr gerade ein Viertel der Ehen bei einer geringenFruchtbarkeitsziffer. Wir finden also auch im Adel Finlands jenenTypus mit kleinen Familien wieder, den wir bei dem schwedischenAdel beobachtet haben. Er ist nicht gleich stark repräsentiert,aber der Unterschied ist kein bedeutender. Noch ein andererUnterschied zeigt sich beim Vergleich mit den schwedischenZahlen, nämlich, daß die großen und sehr großen Familien inFinland viel zahlreicher als in Schweden sind. Auch in diesemFalle hat also der finländische Adel den älteren Typus mitgroßer Fruchtbarkeit besser bewahrt als der schwedische — wassicher noch stärker hervortreten würde, falls die Statistik überden Adel Finlands ebenso vollständig wäre, wie die schwedische.
Sich bei dem anderen ursächlichen Moment für die Frucht-barkeit — dem Alter der Frau bei der Verehelichung —aufzuhalten, liegt hier noch weniger Grund als betreffs desschwedischen Adels vor. Die Frauen verheiraten sich in Finland imallgemeinen früher als in Schweden. Das Alter der Frau ist inden meisten dieser Ehen hier ebenso wenig wie in Schwedender Grund der geringen Kinderzahl. Im übrigen ist auch zubemerken, daß die wenigen, seitens der Frau in hohem Altervorkommenden Ehen überwiegend in der Gruppe mit o Kinderwiederzufinden sind.