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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Von den diesen Geschlechtern angehörenden Frauen waren6i,oo"/ 0 mit Adligen, 39,00°/ 0 mit Bürgerlichen verheiratet, oderwaren es gewesen. Zu einer näheren Spezifikation reichen dieAngaben der Tabellen nicht hin.

In den adligen Geschlechtern sind die entsprechenden Zahlenfür die Männer folgende. Verheiratet sind oder waren:

Bestehende Aufgelöste

% Ehen %mit adligen Frauen 25,34 28,33

bürgerlichen ,, 74,66 71,67

roo,oo 100,00

Für die Frauen dieser Geschlechter gibt unsere Statistik28,30°/ 0 als mit Adligen, 7i,7o 0 / 0 als mit Bürgerlichen verheiratetan alles in bestehenden und aufgelösten Ehen zusammen-genommen.

Wie wir sehen, herrscht in den Geschlechtern der beidenhöheren Stände und in denen des niederen Adels ein großerUnterschied inbezug auf die Standesehen. Während beimletzteren das Streben nach sozialer Abgeschlossenheit und Son-derstellung ein geringes oder gar nicht vorhanden ist, sucht mandieselben in den gräflichen und freiherrlichen Geschlechtern nochnach bestem Vermögen aufrecht zu erhalten. Daß die Entwicke-lung jedoch auch hier schnell in derselben Richtung führt, zeigtder Vergleich zwischen den Ziffern für bestehende und aufgelösteEhen. Die Zahl der Ehen unter Adligen nimmt sonachüberall ab, aber die verschiedenen Gruppen in demselben sindauf diesem Wege, und damit auch mit dem vollen sozialen Aus-gleich in den höheren Klassen, verschieden weit gekommen. Mitdiesem Ausgleich auf dem Gebiete des inneren Familienlebensverschwindet der letzte Rest der vom Adel errichteten mächtigenStandesbildung. Natürlich werden Reichtum, ererbte Bildung unddie Verdienste der Väter einen Teil der Geschlechter und Familienauch ferner eine Stufe höher über die Masse der Gebildetenhervorragen lassen, aber dazu bedarf es keines Adelsbriefes oderWappens mehr. Die erwähnten Eigenschaften und Gaben adelnaus eigener Kraft den, auf dessen Los sie fallen.

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Finlands Adel. Das Alter der Ehe kann wie mehrereandere Daten betreffs des finländischen Adels nicht ebenso exakt