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ausweg ist, liegt offen zu Tage. Jede Abweichung von demNaturbestimmten ist, wenn auch durch die Umstände hervor-gerufen, stets eine Gewaltmaßregel. Wir stoßen hier auf einender vielen Sodomsäpfel, die auf dem Baume der Kultur wachsen.Doch, genau besehen, wäre es Unrecht, der Kultur die Schulddaran beizumessen. Ist es, wie wir oben hervorgehoben haben,richtig, daß der Rückgang der Ehelichkeit während einer Zeitstarker ökonomischer Entwickelung meistens in den Sitten undeiner flotten Lebensweise zu suchen ist, so tragen wir selbst dieSchuld an dem Übel.
Der Adel Finlands. Die Generaltabelle über den tinländi-schen Adel (Anh. Tab. IV) gestattet eine ungefähr gleiche Dar-stellung der Zivilstandsverhältnisse desselben wie die eben fürden Adel Schwedens ausgeführte.
Die erste allgemeine Übersicht geben untenstehende Ziffern,mit welchen die entsprechenden für 1890 für das finländischeVolk zusammengestellt sind 1 ).
Die allgemeinen Zivilstandsverhältnisse.
F. Adel F. Volk
Unverheiratete
Verheiratete
Witwer und Witwen sowie Geschiedene
männl.
weibl.
männl.
weibl.
°/
0/
0/
/ 0
/ 0
/<)
/ 0
63,91
62,82
62,66
58,79
33,"
24,42
34,26
33,24
2,98
12,76
3,08
7 ,97.
100
100
100
IOO
Dieselben Gleichheiten und Unterschiede betreffs der Ge-schlechter und ebenso die grosse Übereinstimmung zwischen demAdel und dem ganzen Volke seitens der Männer finden sichauch hier, während das weibliche Geschlecht, hier wie in Schweden,nicht so geringe Abweichungen aufweist. Vergleicht man jededieser Zahlen für sich mit den entsprechenden schwedischen,findet man gleichfalls eine erstaunliche Übereinstimmung. Beieiner fortgesetzten und näheren Darstellung verändern sich je-doch, wie nachstehende Tabelle beweist, die Verhältnisse nichtganz wenig.
1) Nach oben angeführter Veröffentlichung.