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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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als die Volkszahl bleiben, mit der die Ziffer vom Jahre 1855 zuvergleichen ist.

Die Schlüsse betreffs des Zuwachses des Adels, zu denenman auf Grund der jetzt angeführten Zahlen und Berechnungenkommt, sind teilweise ganz andere als die oben ausgesprochenen.Daß von 18151830 und weiter bis 1855 wirklich ein Zu-wachs in der Masse des Adels stattgefunden hat, scheint unbe-streitbar zu sein, auch wenn man auf den in den Zwischenzeiteneing-etroffenen Zufluß neuer Geschlechter gebührende Rücksichtnimmt. Dieser Zufluß kann nämlich für die ganze Zeit von18151855 auf nicht höher als ungefähr 300 Personen gesetztwerden. Im Geg'ensatz hierzu zeigt nun die Zahl für 1895, redu-ziert auf die entsprechende für das letztgenannte Jahr, daß derZuwachs nach 1855 aufgehört hat und Stillstand eingetreten, jadaß dieser wahrscheinlich in einen Rückgang übergeg-ang-en ist.Verschiedene Anzeichen, auf die wir später zurückkommen, deutendarauf hin, daß die Masse des Adels gegenwärtig im Niederg-angebegriffen ist, weshalb sie also früher größer gewesen sein mußals jetzt. Aber welche höchste Volkszahl sie in diesen Jahrenerreicht hat, und zu welcher Zeit eine Wendung eingetreten ist,das können wir nicht wissen 1 ). Es genüge, daß wir hiermit ge-funden haben, daß der Adel im ersteren Teil des Jahrhundertswirklich an Zahl gewachsen ist, daß dieser Zuwachs aber späteraufgehört hat.

Dies ist ein höchst bemerkenswerter Verlauf, sei es, daß fürdiese Volksgruppe, wie für das Volk im Ganzen, Zuwachs dasnormale sei, oder Stillstand, oder Rückgang. Daß der Adel, trotzdes gleichzeitig-en Erlöschens einer Menge Geschlechter, an derdie Zeit von 18151855 auszeichnenden starken Volksvermehrungteilnahm, ist jedoch nicht wunderbar. Das schwedische Volkhat weder früher noch später so an Zahl zugenommen, wiewährend dieses Zeitraumes, wo es in vierzig Jahren seine Be-völkerungszahl um 67 % vermehrte. Eine Expansion dieser Artmuß sich, scheint es, in allen Schichten des Volkes zu erkennengeben, wenn die Tendenz in gewissen Gruppen auch sonst inentgegengesetzter Richtung geht. Wie dem auch sei, nach dem

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1) Anmerkungsweise sei erwähnt, daß die Zahl vom Jahre 1850 11 758 war,also etwas höher als die des Jahres 1855. Aber einander ähnliche Zahlen sind auchfrüher vorgekommen (1825 10 449 gegen 10458 im Jahre 1830).

. mw.v.