sind, ganz wie in der entsprechenden Gruppe der schwedischenGeschlechter, alte und junge ziemlich gleich vertreten.
Wahrscheinlich sind die Zukunftsaussichten der finländischenGeschlechter nicht besser als die der schwedischen Adels-geschlechter. Sie sind durchweg ganz klein und somit den Stoß-winden des Glückes, oder richtiger des Unglückes stark ausge-setzt. Die nur auf der weiblichen Seite fortlebenden Geschlechterlegen hier wie dort von dem fortdauernden Prozeß des Aus-sterbens Zeugnis ab. Und obschon zwischen den lebenden unddiesen sozusagen halbtoten Geschlechtern, von denen es nichtweniger als i gegen 6 in Schweden, und i gegen 7 in Finlandgibt, kein innerer Zusammenhang existiert, so kann man sichdoch kaum des Gedankens erwehren, in den letzteren eine Prophe-zeihung für die ersteren und das Schicksal, das ihnen droht, zusehen. Eigentümlich ist übrigens zu beobachten, wie viele alteschwedische Geschlechter, die in Schweden ausgestorben sind, inFinland ihr Leben fristen, während andererseits eine großeMenge derer, die sich 1809 teilten, in ihren finländischen Zweigenerloschen sind.