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Kategorie „kleine Geschlechter" an. Nicht nur die jungen Ge-schlechter, sondern auch der größere Teil aller anderen liegt,unbeschadet des Alters, in der Größengruppe 1 —15 (20) Personen.Das Funktionsverhältnis zwischen Größe und Alter ist somitnicht von der direkten und einfachen Art, die die Geschlechterum so größer .werden läßt, ein je höheres Alter sie erreichen.Das Verhältnis ist vielmehr zusammengesetzt und unklar. Mög-licherweise verschwindet jedoch die Unklarheit, wenn wir an-nehmen, daß Galtons Behauptungen über die Entwickelung undden Untergang der Geschlechter richtig sind. Dieser Verfassersucht nämlich, wie oben S. 57 angeführt, zu beweisen, daß voneiner gewissen Anzahl Geschlechter die meisten mit der Zeit aus-sterben, während einige wenige fortleben und sich zu einer unge-heuren Größe entwickeln. Die scheinbare Unordnung in unsererTabelle würde sich dann in der Weise entwirren, daß in allenAltern einige Geschlechter im Rückgang, andere im Aufgangbegriffen sind. Möglicherweise verhält es sich so. Die Tabelleselbst gibt kein Mittel an die Hand, diese Auffassung zu bejahenoder zu verneinen. Nur das kann man sagen, daß die aufwärts-gehende Bewegung, trotz des bisweilen vielhundertjährigen Alterseiniger Geschlechter, für kein einziges weit gelangt ist, dennselbst die größten sind keineswegs groß. Auch die gesammelteSchar der acht Geschlechter, die eine größere Entwickelungerreicht haben, ist nicht bedeutend, nur 1082 Personen, oder8,3 % der ganzen Adelsmasse. Das einzige, was man über dasVerhältnis zwischen dem Alter und der Größe der Geschlechtermit Sicherheit sagen kann, ist das, daß die meisten Geschlechtertrotz hohen Alters eine geringe Entwickelung aufweisen, mögensie nun früher größer gewesen und jetzt im Rückgange sein,oder mögen sie sich beständig in demselben geringen Umfangbefunden haben wie jetzt.
Dies Resultat ist an und für sich bemerkenswert. Die Ge-schlechtergruppe ist im Adel Schwedens, und wahrscheinlichebenso in der gebildeten Klasse im allgemeinen, meistens sehrklein. Ob sich dies in älteren Zeiten ebenso verhalten hat, wissenwir nicht, aber alles spricht dafür, daß die historischen Ge-schlechter auch damals klein gewesen sind. Hiermit denken wirnatürlich nicht an die entlegenen Zeiten, wo das Geschlechteine lebende soziale und politische Organisation gewesen ist undoft eine bedeutende Größe besessen haben muß. Die historischen