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der Grund, warum die Anzahl lebender Geschlechter mit geringerGliederzahl so klein, die der Mehrgliedsgeschlechter dagegen sozahlreich ist.
Eine andere Beobachtung, die wir sofort machen, ist die,daß die Grenze zwischen lebenden und toten Generationen ziemlichbreit ist. Meistens zählen vier verschiedene Generationen gleich-zeitig lebende Mitglieder. Dies sind natürlich nicht alle Väterund Söhne sowie deren Kinder und Enkel, sondern sie gehörenverschiedenen Geschlechtern mit verschieden weit gekommenerGliederzahl an. Im großen genommen gehören sie jedoch als die„lebende Generation", die Summe der in diesen Geschlechterngleichzeitig Lebenden, zusammen. Könnte man die natürlichenGeschlechter mit ihren beinahe endlosen Gliederketten zählen, sowäre die Anzahl gleichzeitiger Glieder ganz bedeutend größer.Aber von den historischen Geschlechtern ist wohl das, was unshier vor Augen tritt, im allgemeinen das gewöhnliche. Was wirsomit sehen, ist die Woge des Lebens auf ihrem Wege durchdie Zeiten. Dahinrauschend weckt sie neue Geschlechter insLeben, trägt sie eine kurze Zeit auf ihrem Kamme und läßt siedann hinter sich in dem, was gewesen ist und nicht mehr wieder-kommt.
Bei der Gliederrechnung folgen wir dem bisherigen Prinzipe,vom Stammvater bis auf den am weitesten in der Gliederkettegelangten männlichen Nachkommen. Von diesen sämtlichenGliedern können jedoch nur die älteren, schon abgeschlossenen,der Gegenstand unserer Untersuchung sein. Die jüngeren sindnoch immer in der Umwandlung begriffen. Als abgeschlosseneGlieder betrachten wir nicht nur diejenigen, deren Mitgliedersämtlich ausg-estorben sind, sondern auch die, die sich nicht mehrvermehren, oder sich in gewissen Fällen in ihrer Zusammen-setzung nicht mehr verändern können.
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Ehelichkeit. Die Weitläufigkeit, mit der die Analyse derausgestorbenen Geschlechter ausgeführt ist, können wir uns hierersparen. Der Weg ist jetzt bekannt, und wir können deshalbschneller vorwärts schreiten. Die verschiedenen Momente, vondenen der Bestand der Geschlechter demographisch abhängt, sindnaturgemäß zweierlei Art, überwiegend äußere, soziale und ökono-
F[Ihlbeck, Der schwedische Adel. 9