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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
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der letzten Hälfte desselben an x ). Die in diesen adligen Ge-schlechtern sichtbare Tendenz einer wachsenden Sterblichkeitmit den Gliedern ist stärker gewesen als die allgemeine Tendenzder Zeit, dieselbe zu vermindern.

Wenden wir uns nach den eben gewonnenen Aufklärungenüber das Verhältnis der Sterblichkeit in den Geschlechtern zuder Frage, welche Rolle diese im Erlöschen derselben gespielthat, so ist sie betreffs des letzten Gliedes, wo die Sterblichkeitim Kindheits- und Jugendalter die ungeheure Höhe von 38 bis53 % sämtlicher der Generation Angehörenden männlichen Ge-schlechtes erreicht, deutlich genug. Daß eine so in die Höhegetriebene Sterblichkeit der Jungen ein wichtiges Moment unterden Ursachen des Erlöschens der Geschlechter bilden muß, istoffenbar. Aber dieses höchste Maß kommt erst gegen das Endehin vor. Vorher ist die Sterblichkeit in den Kindheits- und Jugend-jahren meistens nicht übermäßig, und im allgemeinen nicht alsUrsache des Aussterbens der Geschlechter anzuführen, falls nichtBeweise für das fortschreitende Anwachsen derselben mit jederneuen Generation vorhanden wären. Denn dies erweckt den An-schein, als ob der Tod von Anfang an seinen Blick auf dieseGeschlechter gerichtet und sie nicht aus den Augen gelassenhat, bis sein Werk vollendet war.

Wenn somit die Sterblichkeit in jungen Jahren im großenGanzen als ein nicht unwichtiger Faktor im Aussterben der Ge-schlechter gerechnet werden muß, so hindert dies natürlich nicht,daß sie in vielen Fällen vollkommen unschuldig hieran sein kann.Die Variationen hierin bei den einzelnen Geschlechtern sind sehrgroß. Dies geht am besten aus einer Untersuchung jedes einzelnenGeschlechtes für sich oder in kleineren Gruppen hervor. Einesolche Untersuchung läßt uns auch in anderen Beziehungen einenEinblick in die Gesetze der Sterblichkeit gewinnen, weshalb ichhier die Verhältnisse in den Zweigliedsgeschlechtern anführenwill, da diese Geschlechtergruppe groß genug - ist, um eine Ein-teilung in kleinere Massen zu gestatten, ohne daß diese durchihre Kleinheit alle Schlüsse unmöglich machen. Teilt man dieZweigliedsgeschlechter nach der Zahl der vorhandenen männlichen

1) So erloschen 100 von diesen Geschlechtern nach 1851, 196 in der Periode18011850, 208 in der 1751 ]8oo, 200 in der 17011750. Das Erlöschen derübrigen fällt ins 17. Jahrhundert, und zwar vorzugsweise in den letzten Teil desselben.

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