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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Die Degression der Sterblichkeit vom Schlüsse an gerechnet,oder umgekehrt die Progression von dem ersten hier aufgeführtenGliede an bis zum letzten in den Geschlechtern mit mehr alszwei Gliedern ist der am stärksten hervortretende Zug in diesemBilde. Diese Zahlen bekunden nämlich eine fortschreitendeSterblichkeit für das jüngere Alter, je nachdem neueGlieder zu den vorhergehenden hinzugefügt werden, mitanderen Worten, je nachdem die Geschlechter älterwerden. Man glaubt auch zu finden, daß diese Progressionschwächer ist, je nachdem die Gliederkette länger ist, und um-gekehrt. Dies ist ein höchst merkwürdiges Resultat, das durchdie Gleichförmigkeit, mit der es hervortritt, zur Genüge beweist,daß es kein Zufall ist. Dagegen könnte der Verdacht entstehen,daß hieran die Quelle schuld wäre dadurch, daß sie in ältererZeit viele in jungen Jahren Gestorbene wegläßt, wodurch derenZahl relativ kleiner erscheint, als später, wo die Lücken derOuelle seltener werden. Doch stellen sich dieser Annahme die-selben Erwägungen entgegen, wie oben bei Besprechung dermit den Gliedern wachsenden Mädchengeburten, nämlich, daßdie Fruchtbarkeit in diesem Falle hätte bedeutend größer seinmüssen, was kaum anzunehmen ist. Dieser Verlauf scheintvielmehr mit dem ganzen Leben und der Geschichte dieser Ge-schlechter innig zusammenzuhängen. Es stimmt auch vollständigmit den Erfahrungen überein, die wir früher betreffs des Ge-schlechtes der Geborenen und der Fruchtbarkeit der Ehen gemachthaben. Deshalb dürfen wir hier dieselben Schlüsse ziehen wiedort, daß die dem Bestände der Geschlechter feindlichen Mächtemit den Gliedern an Stärke zunehmen und ihnen so allmählichden Untergang bereiten. Diese Geschlechter sind nicht plötzlichgestorben, sondern nach und nach und gradweise.

Eine andere Beobachtung, die sich dem Betrachter oben an-geführter Zahlen aufdrängt, ist die, daß die Sterblichkeit mit derZei t wächst, anstatt abzunehmen, welches letztere sie, wie wir wissen,im allgemeinen wenigstens seit Anfang - des vorigen Jahrhundertsgetan hat. Jedes folgende Glied, das ja weiter vorwärts in derZeit liegt, als das nächst vorhergehende, hat nichtsdestowenigereine größere Sterblichkeit, und das letzte die größte. Und gleich-wohl gehört dieses für sämtliche Geschlechter mit höheren Glieder-zahlen, Fünf-, Sechs- und Siebengliedsgeschlechter, beinahe aus-nahmslos dem vorigen Jahrhundert (19.) und zum großen Teil