später hierauf zurückkommen werden. Ebenso wenig wollen wiruns bei einer Zusammenstellung der verschiedenen Gruppen vonGeschlechtern, der Zwei-, Drei-, und Mehrgliedsgeschlechter indieser Beziehung aufhalten, sondern gehen direkt an die Unter-suchung des Familienstandes in den Gliedern oder Generationenjeder solchen Gruppe, denn erst hierdurch erhalten wir den rechtenEinblick in die Ehelichkeit innerhalb der Geschlechter und somitauch in die Bedeutung derselben für ihren Bestand. Der Voll-ständigkeit wegen wollen wir hierbei nicht nur, wie eben ge-schehen, so verfahren, daß die Verheirateten einzig und alleinmit den Heiratsfähigen verglichen wurden, sondern auch so, daßsie mit sämtlichen Individuen zusammengestellt werden. Diesist in statistischen Publikationen die gewöhnliche Art, wie dieZahl der stehenden Ehen angegeben wird. Wird sie auf dieausgestorbenen Geschlechter aber mit Unterscheidung nach denGliedern angewendet, so erfährt man, daß das Heiraten stark mitdiesen abgenommen hat. Es möge genügen, als Beweis hierfürnur die Zahlen für die Fünfgliedsg'eschlechter anzuführen
eher Männlichen.
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55.84',i
35.916,8
Ebenso verhält es sich in den übrigen Geschlechtergruppen.Die auf diese Weise gemessene Eheziffer zeigt eine fortlau-fende und rapide Degression; und man ist ohne weiteres ge-neigt, dieser Degression die Schuld für die abnehmende Größeder Glieder und das Aussterben der Geschlechter beizumessen.Diese Schlußfolgerungen sind jedoch übereilt. Aber sie zeigengleichzeitig, wie leicht der Uneingeweihte sich in den Irrgängender Statistik verirrt. Die für die Messung der Ehelichkeit hierangewendete Methode ist sehr unvollkommen, indem sie einElement, die Unmündigen, mit in den A^ergleich zieht, das zurMasse der Verheirateten in keinem Funktionsverhältnis steht.Schließt man die ersteren aus und untersucht dann den Familien-stand nur unter den Heiratsfähigen, so kommen wir zu eineranderen Betrachtungsweise dieser Dinge. Von denen, die einreiferes Alter erreicht haben, waren unverheiratet und verhei-ratet gewesen in relativen Zahlen
Verheiratet in °/ 0 sämtliGlied
II
III
IV
V