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Der Adel Schwedens (und Finlands) : eine demographische Studie
Entstehung
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Die kleinen absoluten Zahlen, die der Berechnung der Morta-litätskoeffizienten in den beiden letzten Altersgruppen der adligenund den fünf letzten der freiherrlichen und gräflichen Geschlechterzu Grunde gelegen haben, machen die Zahlen für diese Altersklassenwertlos. Läßt man indessen diese unberücksichtigt, so geben dieZahlen für die restlichen, o225 Jahre für adlige Geschlechter,o150 Jahre für die höheren Stände, ein vollkommen exaktesBild der Sterblichkeit innerhalb jeder Gruppe Geschlechter währenddieser Zeitperioden. Die einzelnen Züge in diesem Bilde ent-sprechen offenbar den im vorigen Stücke über die Mortalitäts-koeffizienten gemachten Beobachtungen. Besonders tritt die ver-schiedene Sterblichkeit innerhalb der Geschlechter des niederenund des hohen Adels sehr deutlich hervor. Ein nicht geringesInteresse bietet es ferner dar, diese auf wirklichen Beobachtungengegründete Absterbeordnung mit der zu vergleichen, die die oben(S.. 58) angeführte Berechnung Watsons über das Erlöschen derNamen mit den Generationen ergibt. Die letztere betrifft zwar, wiewir sahen, Generationen, nicht bestimmte Altersgruppen; allein wennman annimmt, daß drei Generationen 100 Jahren entsprechen eine Annahme, die ja nicht ganz korrekt, aber doch annäherndrichtig ist so kann ein annäherungsweiser Vergleich betreffenddie Absterbeordnung in gewissen höheren Altern vorgenommenwerden. Laut Watsons Kalkülen sollten mit Ausgang desdritten Gliedes nach der einen Berechnungsart 429, nach derzweiten 590, und mit dem sechsten Gliede 290 resp. 504 Ge-schlechter vorhanden sein. Es zeigt sich somit, daß der Abgangin den Geschlechtern des niederen Adels um uns nur an diesezu halten in den ersten 100 Altersjahren ungefähr ein gleicherwar wie laut dem ersteren der Kalküle, daß er aber bei er-reichten 200 Jahren, dem siebenten Gliede entsprechend, nichtunbedeutend größer war, wiewohl die Sterblichkeit unter denGeschlechtern mit dem Alter abnimmt. Dies lehrt uns, wie wenigderartige Kalküle in ihrer starren Gleichförmigkeit der Wirklich-keit entsprechen.

Mit Hilfe der Absterbeordnung kann die sogenannte wahr-scheinliche fernere Lebensdauer angegeben werden. Sie drücktdas Alter aus, in welchem die Hälfte der zu einem gewissenZeitpunkte Lebenden der Natur ihren Tribut bezahlt haben. Beio Jahren macht sie für die Geschlechter des niederen Adels etwasüber 75 Jahre, für die höheren Stände noch etwas mehr, ungefähr