- 8 9
scheiden, ob der Parallelismus zwischen dem Leben der Geschlechterund der Individuen, den diese Schlüsse in gewissem Sinne zubezeugen scheinen, nach diesen zuletzt genannten Altersjahrenfortgesetzt wird. Die Tatsache, daß die meisten Geschlechter, diewir kennen gelernt haben, aussterben, scheint es zu beweisen.Gleichwohl müssen wir uns davor hüten, aus diesen äußerenÜbereinstimmungen auf eine innere Gleichheit inbezug auf denLebenslauf zu schließen. Die Geschlechter besitzen, wie wirwissen, keine natürliche Lebensdauer wie die Individuen. Magdaher die Ubereinstimmung über das, was wir hier gefundenhaben, hinaus gehen oder nicht, so ist sie doch immer eineäußere und nicht eine Folge gleicher Lebensbedingungen undgleichen Lebenslaufes.
* *
*
Die Absterbeordnung der Geschlechter. Die beste Illu-stration für die Sterblichkeit in einer Masse ist die Absterbe-ordnung. Dies ist eine mit Plülfe der Mortalitätskoeffizienten fürdie besonderen Alter vorgenommene Berechnung, wie ein ge-gebener Grundstock Lebender oder einer Generation nach demAlter abstirbt. Die im vorhergehenden Stücke mitgeteilten Morta-litätskoeffizienten für die adligen Geschlechter in verschiedenenAltern machen es möglich, auf dieselbe Weise zu zeigen, wie,d. h. in welcher Ordnung diese mit dem Alter abgehen. Gehenwir von einem Grundstock von iooo Geschlechtern aus, so findenwir, daß am Ende der untenstehenden Altersjahre davon vor-handen sind:
überleb. Geschlechter
Altersjahre
adlige
freiherrl.
und gräfl.
0
T 000
T 000
2 5
797
764
50
626
630
75
5'3
537
IOO
43'
470
' 2 5
35«
427
'50
309
398
'75
26b
(33')
200
237
(290)
225
230
(290)
250
(205)
(290)
2 75
(154)
(290)