Die Geschlechter nach Gliedern gruppiert in absolutenund relativen Zahlen 1 ).
Anzahl Glieder vomStammvater bis zumletzten Sprößling
Grüfl.Geschlechter
Anzahl J °/ 0
Freiherrl.Geschlechter
Anzahl %10
AdligeGeschlechter
Anzahl | °/ Q
Summe derGeschlechter
Anzahl | °/ 0
I
8
14,81
37
2 1,02
483
36,68
528
34, 1 3
II
18
33-34
5i
28,98
399
30.30
468
30,25
III
11
20.3"
47
26,70
244
18,52
302
'9,52
IV
6
11,11
20
1 F37
110
8,35
136
8,79
V
7
12 ,96
17
9,66
51
3,88
75
4,85
VI
3
5.56
3
1,70
20
■.52
26
1,68
VII
—
—
1
o,57
6
o,45
7
0,46
VIII
1
1.85
—
—
2
0,15
3
0 ,19
IX
—
—
2
0,15
2
°fi3
Summa 54
100,00
176
100,00
1 3 1 7
100,00
1547
100,00
Noch stärker, als in der Zusammenstellung der Geschlechternach dem Alter, tritt hier die schon früher bemerkte Beobachtungzutage, daß die ausgestorbenen Geschlechter in hohem Grade kurz-lebig waren. Vor allem erwecktes Verwunderung, daß die Ein-gliedsgeschlechter so zahlreich repräsentiert sind. Sie bilden zwarunter den gräflichen und freiherrlichen Geschlechtern nicht diegrösste Gruppe; dies beruht aber ganz natürlich darauf, daß derAusgangspunkt für die Gliederrechnung der ursprüngliche Stamm-vater ist, und daß in den meisten Fällen die in einen höherenStand Erhobenen aus den Reihen früher existierender adligerund freiherrlicher Geschlechter genommen sind. Setzt man dieseZahlen, 8 resp. 37, wie es sich bei einem Vergleich mit denadligen Geschlechtern gebührt, zu den direkt in den höherenStand erhobenen oder in derselben Person geadelten und baroni-sierten sowie komitierten verstorbenen Geschlechtern in Relation,so geben sie einen nicht viel geringeren Abgang mit dem erstenGlied unter den gräflichen und freiherrlichen Geschlechtern an,als es unter den adligen der Fall ist. Die gräflichen verstorbenenGeschlechter mit einem solchen Ursprung sind 28, die freiherrlichenin, wovon also im ersten Glied 8 gräfliche und 37 freiherrlicheausgestorben sind. Dies sind im ersteren Falle ungefähr 29 °/ 0 , imletzteren über 33%' a ^ so nicht viel anders als der Prozentsatz
1) Geschlechter mit unsicherer oder unbekannter Gliederzahl sind: 26 gräfliche,37 fieiherrliche und 392 adlige, Summa 455. Außerdem gehen 24 (nach R. F. § 37kreierte) durch Zusammenlegung mit anderen Geschlechtern ab. Acht adlige Geschlechter,die in den Jahren 1895 —97 ausgestorben, sind, wie oben erwähnt, hier mitgenommen.