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Schenkn,g I. (Taf. 273.) - ID.: i» 1V. einrechts- (auch wohl links-) schräger r. Balken init dreig. s. uinwundenen Jagdhörnern belegt. Auf dein Helniein r. w. IVulst, darüber zwei mit den Rücken gegeneinander gestellte ebensolche Jagdhörner, die Mund-stücke nach oben. D.: r. w. - V.: StaatsarchivMünster. — Die Familie blühte noch 1755, scheintbald nachher erloschen.
Schenkn,g II. (Taf. 278.) — Zu Markenbeckbei Münster. — ID.: in R. rechtsschräger w. Balkenmit drei.r. Kleeblättern belegt. Auf dem Helm einzusammengelegter r. Flug mit Balken und Kleeblättern.— (h.: Archiv des Hauses Hülshoff. — Die Familieerscheint noch 1589.
Schenkn, g III. (Taf. 278.) — Burgmänner zuHorstmar in ältester Zeit. — ID.: in R. drei w.bauchige Trinkbecher 2. l. Auf dem Helm r. w. Ivulst,darüber eine (rechts) r. und eine w. Straußenfeder. —LZ.: Staatsarchiv Münster. — Gegen Mitte des vorigenJahrhunderts erloschen.
Freie und edle Herren r>. Schenkn,g- Bniren undRingelsteitt. (Taf. 278.) — ID.: quadrirt: I. 4. inR. drei w. bauchige Trinkbecher; 2. 3. quadrirt mitr. Mittelschild in welchem ein w. oben und unten ge-zinnter Guerbalken; u. ct. in ID. ein springender ein-wärts gekehrter g.-gekrönter s. Löwe; b. c. in 1V. eineaus sieben Stufen gebaute Pyramide. Drei gekrönteHelme; 1. zwischen einer (rechts) r. und einer w.Straußenfeder zwei w. Ivedel mit je sechs s. Salz-pfannen (Hermelin?) belegt 2. 1. 2. I.; 2. der s. g.-gekrönte Löwe wachsend zwischen zwei w. Flügeln;3. g. oben r. zugespitzter Pfahl mit einem b. Ivedelbesteckt zwischen zwei von von R. S. quergetheiltenFlügeln in gewechselten Farben. D.: r. w. — 6Z.:Stammbaum der Familie v. Schade.
Gchepeler. (Taf. 279.) — Zu velpe angesessen.Adelsstand für Gerh. v. Schcpeler 16 . . — ID.: ge-spalten: rechts ein geharnischter Ritter die Linke ein-gestemmt, links zwei ins Andreaskreuz gestellte Turnier-lanzen. Auf dem gekrönten Helm zwei Büffelhörner. —G-: Marienkirche Gsnabrück.
v. d. Schepen. (Taf. 279.) — Stammsitz HausScheppen. — ID.: zwei Boote über einander. — (ZZ.:Archiv des Hauses Dellwig bei Marien.
Gchervede, Scherve. (Taf. 279.) Der Stammsitzliegt bei Ivarburg. — 1V-: drei halbe (längs ge-spaltene) Räder, die oberen mit der Schnittfläche gegen-einander gekehrt 2. 1. — G.; Archiv des Hausespadtberg. — Die Letzte des Geschlechts war Fyev. Scherve Äbtissin zu Ivormeln 1489.
de Gchettcr. (Taf. 280.) — Zm vest Reckling-hauseu begütert. — . 1V.: gehörnter Drache. — G-: -Staatsarchiv Münster: Stift Tappenberg. — DieFamilie blühte noch 1462.
Scheve,,. (Taf. 278.) — Zm Kr. AHaus be-gütert. Burgmanner zu Steinfurt. — ID.: in G. einweißer nach links schreitender Schwan mit r. Schnabelund r. Füßen. Auf dem gekrönten Helm ein w.Schwanenhals. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster. — DieFamilie starb Anfangs dieses Jahrhunderts aus.
Schevcnrorff, Schevinotorpe. (Taf. 280.) —Der Stammsitz liegt bei Zburg. — ID.: drei Halb-monde 2- l. (Spitzen nach links). Auf dem Helmzwei mit dem Rücken gegen einander gekehrte Halb-monde. — G.: Staatsarchiv Gsnabrück. — Gegen1500 erloschen.
Schiede. (Tas. 278.) — Turnierfähiges Geschlechtder Stadt Dortmund. — ID.: in ID. ein r. (Quer-balken mit drei gestümmelte» w. Aesten beladen. Aufdem Helm r. w. IVulst, darüber zwei gestümmelte nachaußen geneigte w. Aeste. — G.: St. Reinoldikirche zuDortmund (Fenster).
Schilder, de Scildere. (Taf. 278.) — Trbtheil-wärter des Bisthums Paderborn. — ID.: in G. s.Birkhahnkopf. Auf dem gekrönten Helm der Kopfzwischen zwei s. Birkhahnfedern vor einem s. Fluge. —G-: Staatsarchiv Münster. — Zu Beginn dieses Jahr-hunderts mit Zsabelle Franziska erloschen.
Gchilgen. (Taf. 281.) — ID.: in G. doppelt-geschwänzter r. Löwe, der eine fünfperlige w. Kronein seinen Pranken hält. Auf dem gekrönten Helm derLöwe mit der Krone wachsend. — (h.: Archiv desHauses Ruer.
Schilling, auch S. v. dein Broyle. (Taf. 281.)
— Stammsitz die Schillingsburg zu Senden bei Münster.
— ID.: in R. eine schräge w. Brücke, auf dem Helmrechts ein r., links ein w. Ivedel mit je einem w.Handgriff. — (!Z.: Staatsarchiv Münster. — DieFamilie erlosch in diesem Jahrhundert.
Schilling zu Äuxforr. (Taf. 281.) — ID.: inG. eine schräge s. Brücke mit fünf Pfeilern. Auf deinHelm ein s. g. IVulst, darüber ein (rechts) s. und einw. Büffelhorn, dazwischen ein wachsender s. Bock. —(ZZ.: Stammbaum Schilling im Archiv Stapel. — An-fang dieses Jahrhunderts erloschen.
Schilt. (Taf. 280.) — ID.; Guerbalken vondrei Schilden begleitet 2. I. — G.: StaatsarchivMünster: Vest Recklinghausen. — 1406 kommt nochHerin als Richter zu Dorsten vor.
Schilt II. (Taf. 280.) — ID.: gehörnter Greif.
— G-: Archiv Bersenbrück.
Schilt v. Rüdesscheit. (Taf. 280.) — Vasallendes Stifts Tssen. ID.: drei Seeblätter 2. 1. —G-: Kindlingers Handschristen. — 1430 noch blühend.
Schlade, Slade s. gen. Lüttich aus, auch L.gen. Schlade. (Taf. 281.) — Der StammsitzLüttichaus liegt im Kirchspiel Gchtrup. — ID.: w.Adler in B. Auf dein Helm offener w. Flug. — (h.:Staatsarchiv Münster. — Zm Mannesstamme mitThristov Heinrich Trust 1754 erloschen.
Slaven, Sch laden. (Taf. 230.) — ID.: schräg-rechts Reihe von fünf Rauten. G.: Archiv St. Zoh.zu Gsnabrück. — 1409 Gtto v. Schladen.
Gchlehrüggc. (Taf. 281.) Adelstand 8. 10. 1802
— ID.: r. Steinbrücke von drei Bogen in G. dar-unter b. IVasser. Auf dem gekrönten Helm einzusammengelegter Flug, der vordere Flügel r., der da-hinter liegende g. D.: r. g. — Die Familie blüht fort.
Gchledusch, Schleebusch. (Taf. 281.) — ID.: in1V. eine s. Ivolfsangel von einem r. Ringe umzogen.