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Gchebnrkcn. (Taf. 277.) — Familie zu Tamenangesessen. — IV.! 12 Sterne 5. 4. 2. 1. — O.:Staatsarchiv Münster.
Schedelich, auch Sch. gen. Rost, Sticke, gen.Schedelich v. Schelke, Soadelike. (Taf. 274.) —Der Stammsitz soll Schalke sein, sie kommen schon sehrfrüh als Burgmänner zu Dülmen vor. — ID.! in1V. drei r. Pferdeprammen 2. 1. Auf dem Helmr. w. IVulst, darüber ein gr. Pfauenfederbusch vordem sich eine Pferdepramme wiederholt. — (!Z.: Staats-archiv Münster. 1604 im Mannesstamme mit Bernh.v. Schedelich zu Osthoff erloschen.
Scdcfferr. (Taf. 276.) — Die Familie stammt ausAachen und war im Niederstift Münster begütert. —IV, i in G. ein s. Sparren. Auf dein Helme ein g,Mohrenpuppe mit nach links flatterndem g, Bande. —
0.: Archiv des Hauses Melschede. — Die Familieblühte noch 1829, ist aber bald nachher erloschen.
Frhr. v. Scheffcrc. (Taf. 261.) — IV.! gevicrt;
1. und 4. in G. ein s. Sparren; 2. 3. in E. einwachsender, g. gekleideter Mohrenrumpf mit w. Kragen,auf der Brust belegt mit einem s. Sparren, auf demKopfe ein w. Barett, von welchem w. Bänder nach.Links abfliegen. Über dem Schilde eine Krone mit13 Perlen, darüber gekrönter Helm mit dem Mohren-rumps aus Feld 2. 3. Helmdeeken; g. s.
Gcdcffer, gen. Borchorst. (Taf. 274.) — IV.!B. über G. quergetheilt oben zwei g. Sterne, untenzwei r. Rosen balkenweise gestellt. Auf dem gekröntenHelm ein b. Flug, zwischen welchen: ein g. Stern.D.: b. r. g. - Die Familie erhielt 26. 2. 1804 einAdelsdiplom, machte aber keinen Gebrauch davon. —O.: Das Diplom im Alterthumsverein zu Münster.
Scheidungen. (Taf. 276.) — Der Stammsitz liegtbei Iverl. — W.. in IV. rechtsschräger in drei Reihens. g. geschachter Balken. Auf- dem Helm ein offenerw. Flug, jeder Flügel mit absteigendem Schachbalkenbelegt. D.: s. w. — O.: Siebmacher. — Bald nach1500 erloschen.
Gcheidr, gen. IVeschpfennig. (Taf. 276.) —Im Siegenschen begütert. — IV.! oben w. in derMitte f., unten g., in dem w. Schildeshaupt drei b.g.-eingefaßte Spiegel neben einander. Auf dem ge-krönten Helm zwei offene Flügel w. g. s. quergestreift.D.: s. w. — O.: Siebmacher. — Die Familie blüht noch.
Schele, lat. lnscus. (Taf. 276.) — Altes Osna-brücker Rittergeschlecht, welches ursprünglich aus demPaderborn'scheu stammt. — IV.: in N. ein g. Fall-gatter. Auf dem gekrönten Helm ein g. Säule mitPfauenwedel.
Schele II. (Taf. 276.) — stv. seit etwa 1430:quadrirt: 1. 4. in R. ein g. Fallgatter; 2- 3. in G-drei s. IVolfsangeln 2. I. Auf dem gekrönten Helmg. Säule mit Pfauenwedel zu jeder Seite von einerIVolssangel begleitet. D.; r. g. — Die Familie blüht fort.
Schele III. (Taf. 279.) — IV.: gespalten undzweimal quergetheilt. — O.: Domarchiv Osnabrück. —1347 Nobertus Schele.
Schele, gen. de Schröder. (Taf. 279.) — DieFamilie war im Kr. AHaus heimisch. — Vst. : Helm
mit offenem Fluge. — O.: Archiv des HausesMahnungen. — l395 noch blühend.
dc Schele, Soelle. (Taf. 277.) -—- Im Stiftpaderborn zu Borchen begütert. — IV.: Zwei gegen-einander gestellte Steinbockshörner, auf dem Helm des-gleichen. — O.: Staatsarchiv Münster: Kl. Abding-hof. — Die Familie erscheint noch 1456.
de Schele, Variante. (Taf. 279.) — IV.: Helmmit zwei ins Kreuz gelegten lang gestielten Blätternbelegt. — O.: Staatsarchiv Münster: Kl. Abdinghof.
Frhrn. v. Schellersheim. (Taf. 276.) — Vv.;quadrirt mit Mittelschild, letzteres quadrirt von B.und G., darin eine Sonne in gewechselten Farben.I. 4. in 1v. s. rechts sehender Adler; 2. 3. in R. aufgr. Rase» eiu aufspringender w. Hund. Drei gekrönteHelme: I. s. w. quergetheilter Flug mit gewechseltenFarben, dazwischen zwei g. Kornähren an langenHalmen; oben ein w. Stern; 2. der s. rechts sehendeAdler; 3. zwei r. w. Elefantenrüssel in gewechseltenFarben, dazwischen der Hund. D.: rechts s. w.,links r. w.
Schelver. (Taf. 276.) — Alter Adel des Bis-thums Münster. — IV.: r. Ouerbalken in G. vondrei r. Rosen 2. I. begleitet. Auf dem gekröntenHelm ein offener g. Adlerflug, jeder Flügel mit demBalken und drei Rosen belegt. —- O.: Archiv desHauses Schafhausen. — Die Familie blüht fort.
Edle v.Gchelver-Rötttng. (Taf. 276.) — Ivappen-erneuerung 1747. Reichsritterstand und Edle v. Schelver.
— IV. : durch einen gr. Pfahl gespalten. Rechts inG. ein r. über s. getheilter Balken von drei r. Rosenbegleitet 2. 1., links ein s. rechtssehender Adler in 1v.Zwei gekrönte Helme: 1. mit offenem Flug, jederFlügel mit Balken und Rosen belegt; 2. der st Adler.D.: rechts r. g., links s. w. -— O.: Diplom. — DieseLinie ist Anfangs dieses Jahrhunderts erloschen.
Scheue. (Taf. 279.) — IV.: Ring nach außenmit acht Lilien besetzt. — O.: Domarchiv Osnabrück.
— Ioh. Scheue 1361.
Schenk v. Nidcggen. (Taf. 276.) — Schenkender Grafen v. Iülich, in Ivestfalen begütert. — IV.:in S. ein g. Löwe, der sich auf dem gekrönten Helmwachsend wiederholt. — O.: Geschichte der Schenkv. Nydsggen.
Schenke, pincenm de Merfelde. (Taf. 279.) —Stammsitz Haus Merfeld bei Dülmen. — IV. : schrägesGitter. — O.: Staatsarchiv Münster; Stift Notteln. —D ie Familie besaß noch 1376 einen Burghof zu Haus-dülmen.
Schenke, Soenke. (Taf. 279.) — Im Herford-scheu begütert. — flV.: drei Halbmonde 2. I., dieSpitzen nach links. — O.: Archiv der FürstabteiHerford. — 134l noch vorkommend.
Schenkebecr. (Taf. 278.) — Stammheimat Graf-schaft Mark. — IV.: in G. zwei r. Balken, zwischendenselben drei r. Ringe »eben einander. Auf dem r. g.bewulsteten Helm ein g. wachsender Löwe zwischeneiner (rechts) g. und einer r. Straußenfeder. — O.:v. Steinen. — Die Familie erlosch um 1600 mitAnna v. Sch. Frau Ioh. v. der Mark.