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1 (1903) [Text]
Entstehung
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schild, in welchen: ein gekrönter, doppeltgeschwänzters. Löwe mit r. Keule bei Fuß. l. 6. in G. ein beider-seits geflügelter, durch Schleife zusammengehaltener r.Zirkel; 2. 5. in B. ein gekrönter s. Doppeladler, jemit einem g, Ring im Schnabel; 3. 4. in 1V. schräg-rechts gestellte r, halbgeöffnete Schafscheere. vier Heline:l. gekrönt der s. Doppeladler, Decke s. g.; I. auf r.g. lvulst der geflügelte Zirkel, Decken r. g. ; 3. dieFigur des Herzschildes wachsend ; gekrönter Hebn, untens. g,; 4. auf r. g. IVulst ein r. Flügel. (ZZ.: NeuerSiebmacher. Die gräfliche Linie erlosch mit Friedr.Ivilh. Zoh. Zldan: wieder, der kinderlos starb.Nach Nietstap ^rmorial Asnersl ist der Herzschild gräflichgekrönt; der Hauptschild trägt fünf Hebne, der 1. und5. trägt je einen Doppeladler. Schildhalter sind zweikeulentragende, leibnmgürtete wilde Männer.

Millcndorpe, Milendorf. (Taf. 219.) DasGeschlecht war im Lippeschen zu Papenhausen an-gesessen. M.: in B. ein Stahlhelm quer mit einen:w. Horn belegt, darüber sechs w. Schilfblätter. Aufdem Schilde desgleichen. (ZZ.: Stammbaum Offenin: Archiv des Hauses Stapel. Erloschen um 1500.

Mylner v. Mylhauscn. (Taf. 220.) DieseFamilie besaß 1695 das Gut Boesfeld bei Rheda. flV-:schräger Balken in den: oben eine gebogene Klammersteht, unten von drei schräg stehenden Herzen begleitet.

(ZZ.: Archiv des Keppelschen Hofes zu Nienborg.

Myskenwerthe. (Taf. 220.) IV. : Kleeblatt.

O.: Staatsarchiv Münster: Archiv des StiftsGevelsberg. Die Familie erscheint noch 1348.

Miste. (Taf. 220.) Der Stammsitz liegt beiRüthen. VZ.: Adler. O.: Staatsarchiv Münster:Augustinerkloster Lippstadt. Der Letzte der mirvorgekommen, ist Erp. v. M. 1394.

Modekesscn, Modexen. (Taf. 220.) DerStammsitz liegt bei Brackel, Bisthun: Paderborn.VZ .: Ividderkopf. (ZZ.: Mittheilungen des GrafenHans v. Bocholz-Asseburg. 1354 noch blühend.

v. d. Moelen I, auch Muleken genannt. (Taf. 220.)

Die Familie war zu Rüthen und Soest begütert.IV.: Ouerbalken (zuweilen gegittert) über den dreiVögel laufen. Auf dem Helm ein offener Flug.(ZZ.: Professor Vorwerks Handschriften. - Die Familietritt noch 1520 auf.

v. d. Moelen II. (Taf. 220.) IV.: zweiVogelklauen zu rechts und links aus dem Schildrandhervorwachsend. (ZZ.: Staatsarchiv Münster. -1357 Gotmar v. d. Moelen.

v. d. Moelen III. (Taf. 223.) IV. : zweiachtblättrige Blumen in: Schildeshaupt. O.: Archivdes Klosters Aegidi zu Münster. 1341 erscheintnoch Everhard v. d. M.

v. d. Moelen IV, genannt de Scutte. (Taf. 223.)

IV.: drei Schlägel wie "p geformt. O.« Archivdes Klosters Marienseld. Die Familie blühte noch1384.

v. d. Moelen V, lat.: 0s lVlolsnclino. (Taf.223.) Hersorder Ministerialen. IV. : Mühlen-eisen wie Schade. Die Familie kommt noch 1412vor. O.: Stiflsarchiv Herford.

v. d. Moelen VI, 0s I0c>Isn0ii:c>. (Taf. 223.)

V).: gespalten, rechts schräg gegittert. (ZZ.:Staatsarchiv Münster: Stift Meschede. 1324Ilermannus 0s lVlolsnclino milss.

Möllenbeck I. (Taf. 219.) Der Stammsitz liegtin: Lippe'schen. W: in B. ein w. r.-aufgezäumterPferdekopf. Derselbe wiederholt sich auf dem Helm.D.: b. w. (ZZ.: in: Don: zu paderborn befindetsich das Ivappen. Die Letzte der Familie warEringard in erster Ehe mit Lubbert v. Ivestfalen, inzweiter mit Gert. v. Spiegel 1485 vermählt; sie lebtenoch 1524.

Möllcnbeck II. (Taf. 219.) Stammsitz imMärkischen Amt Neustadt. V?.: in 1v. ein obenund unten gezinnter s. (ZZuerbalken, darunter drei r.Rosen 2. l. Auf den: Helm ein r. w. Ivulst, darüberabwechselnd drei s. und zwei w. Straußenfedern, jedemit einer r. Rose belegt. D.: r. w. (ZZ.: Fahne.

Die Familie blühte noch 1006.

Möller. (Taf. 219.) Adelserhebung 1800.Vv.: schmal g.-gerandet; quergetheilt, unten gespalten.Oben in Grün drei balkenweis gelegte g. gewundeneHörner übereinander, unten rechts in R. drei w. Sterne2. 1.; links in Grün drei g. Hörner wie oben.H.: fünf g. Ähren. D.: w. r., g. gr. O.: Frhr.T. A. v. der Horsts Mittheilungen. Die Familieblüht fort. Nach Köhne, 1V.-B. der preuß.Monarchie steht links neben den: Schilde ein wilderMann mit Keule auf gr. Boden.

de Moer, Mur, More. (Taf. 223.) Stein-furter Vasallen. IV-: Reihe von fünf schrägrechts-gestellten Rauten. O.: Archiv des Hauses Ivelbergen.

1387 mit Richard de Moer erloschen.

Moerbecke. (Taf. 219.) Das Geschlecht gehörte

zur Overvsselsr Ritterschaft, war aber auch zuStevening bei Ivüllen und zu Nienborg angesessen.

1V.: in R. ein w. Schwan in. s. Schnabel undFüßen. Auf den: gekrönten Helm ein w. Schwanen-hals zwischen zwei w. Flügel«:. (ZZ.: Archiv desHauses Ivelbergen. Der Letzte des Stammes warIvilh. Arnold Anton v. Moerbeck zu Stevening, ff 176127. 9.

Moerken. (Taf. 223.) Das Geschlecht war zuOberfeld begütert. IV.: ein Hirschgeweih. Aufden: Helm ein offener Flug, dazwischen wiederholt sichder Schild. O.: Archiv der Stadt Toesfeld.Um 1550 erlösche«:.

Moerken, Moreken. (Taf. 223.) Die Fainilieblühte i«: Tamen. IV. : (ZZuerbalken, darüber ei«:fünflatziger Turnierkragen. O.: Archiv der StadtTamen.

Mocrner. (Taf. 219.) Die Familie war in:Mindenschen begütert. IV. : in G. br. querliegenderAst, oben mit drei gr. Stechpalmblättern. Auf den:Heln: ei«: offener g. Flug, dazwischen ei«: Stechpalm-blatt. D.: gr. g. -- O.: Mitth. des Frhr«:. T- A.v. der Horst.

Moimich. (Taf. 221.) Zn: Lmslande heimischesGeschlecht. IV.: in 1v. eine pfahlweis gestelltegeschlossene Schafscheere. Auf den: r.-w. bewulstetenHeln: zwei nach außen geneigte r. Schafscheere:«.