schild, in welchen: ein gekrönter, doppeltgeschwänzters. Löwe mit r. Keule bei Fuß. l. 6. in G. ein beider-seits geflügelter, durch Schleife zusammengehaltener r.Zirkel; 2. 5. in B. ein gekrönter s. Doppeladler, jemit einem g, Ring im Schnabel; 3. 4. in 1V. schräg-rechts gestellte r, halbgeöffnete Schafscheere. vier Heline:l. gekrönt der s. Doppeladler, Decke s. g.; I. auf r.g. lvulst der geflügelte Zirkel, Decken r. g. ; 3. dieFigur des Herzschildes wachsend ; gekrönter Hebn, untens. g,; 4. auf r. g. IVulst ein r. Flügel. — (ZZ.: NeuerSiebmacher. — Die gräfliche Linie erlosch mit Friedr.Ivilh. Zoh. Zldan: wieder, der kinderlos starb. —Nach Nietstap ^rmorial Asnersl ist der Herzschild gräflichgekrönt; der Hauptschild trägt fünf Hebne, der 1. und5. trägt je einen Doppeladler. Schildhalter sind zweikeulentragende, leibnmgürtete wilde Männer.
Millcndorpe, Milendorf. (Taf. 219.) — DasGeschlecht war im Lippeschen zu Papenhausen an-gesessen. — M.: in B. ein Stahlhelm quer mit einen:w. Horn belegt, darüber sechs w. Schilfblätter. Aufdem Schilde desgleichen. — (ZZ.: Stammbaum Offenin: Archiv des Hauses Stapel. — Erloschen um 1500.
Mylner v. Mylhauscn. (Taf. 220.) — DieseFamilie besaß 1695 das Gut Boesfeld bei Rheda. — flV-:schräger Balken in den: oben eine gebogene Klammersteht, unten von drei schräg stehenden Herzen begleitet.
— (ZZ.: Archiv des Keppelschen Hofes zu Nienborg.
Myskenwerthe. (Taf. 220.) — IV. : Kleeblatt.
— O.: Staatsarchiv Münster: Archiv des StiftsGevelsberg. — Die Familie erscheint noch 1348.
Miste. (Taf. 220.) — Der Stammsitz liegt beiRüthen. — VZ.: Adler. — O.: Staatsarchiv Münster:Augustinerkloster Lippstadt. — Der Letzte der mirvorgekommen, ist Erp. v. M. 1394.
Modekesscn, Modexen. (Taf. 220.) — DerStammsitz liegt bei Brackel, Bisthun: Paderborn. —VZ .: Ividderkopf. — (ZZ.: Mittheilungen des GrafenHans v. Bocholz-Asseburg. — 1354 noch blühend.
v. d. Moelen I, auch Muleken genannt. (Taf. 220.)
— Die Familie war zu Rüthen und Soest begütert. —IV.: Ouerbalken (zuweilen gegittert) über den dreiVögel laufen. Auf dem Helm ein offener Flug. —(ZZ.: Professor Vorwerks Handschriften. - Die Familietritt noch 1520 auf.
v. d. Moelen II. (Taf. 220.) — IV.: zweiVogelklauen zu rechts und links aus dem Schildrandhervorwachsend. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster. -—1357 Gotmar v. d. Moelen.
v. d. Moelen III. (Taf. 223.) — IV. : zweiachtblättrige Blumen in: Schildeshaupt. — O.: Archivdes Klosters Aegidi zu Münster. — 1341 erscheintnoch Everhard v. d. M.
v. d. Moelen IV, genannt de Scutte. (Taf. 223.)
— IV.: drei Schlägel wie "p geformt. — O.« Archivdes Klosters Marienseld. — Die Familie blühte noch1384.
v. d. Moelen V, lat.: 0s lVlolsnclino. (Taf.223.) — Hersorder Ministerialen. — IV. : Mühlen-eisen wie Schade. — Die Familie kommt noch 1412vor. — O.: Stiflsarchiv Herford.
v. d. Moelen VI, 0s I0c>Isn0ii:c>. (Taf. 223.)
— V).: gespalten, rechts schräg gegittert. — (ZZ.:Staatsarchiv Münster: Stift Meschede. — 1324Ilermannus 0s lVlolsnclino milss.
Möllenbeck I. (Taf. 219.) — Der Stammsitz liegtin: Lippe'schen. — W: in B. ein w. r.-aufgezäumterPferdekopf. Derselbe wiederholt sich auf dem Helm.D.: b. w. — (ZZ.: in: Don: zu paderborn befindetsich das Ivappen. — Die Letzte der Familie warEringard in erster Ehe mit Lubbert v. Ivestfalen, inzweiter mit Gert. v. Spiegel 1485 vermählt; sie lebtenoch 1524.
Möllcnbeck II. (Taf. 219.) — Stammsitz imMärkischen Amt Neustadt. — V?.: in 1v. ein obenund unten gezinnter s. (ZZuerbalken, darunter drei r.Rosen 2. l. Auf den: Helm ein r. w. Ivulst, darüberabwechselnd drei s. und zwei w. Straußenfedern, jedemit einer r. Rose belegt. D.: r. w. — (ZZ.: Fahne.
— Die Familie blühte noch 1006.
Möller. (Taf. 219.) — Adelserhebung 1800. —Vv.: schmal g.-gerandet; quergetheilt, unten gespalten.Oben in Grün drei balkenweis gelegte g. gewundeneHörner übereinander, unten rechts in R. drei w. Sterne2. 1.; links in Grün drei g. Hörner wie oben.H.: fünf g. Ähren. D.: w. r., g. gr. — O.: Frhr.T. A. v. der Horsts Mittheilungen. — Die Familieblüht fort. — Nach Köhne, 1V.-B. der preuß.Monarchie steht links neben den: Schilde ein wilderMann mit Keule auf gr. Boden.
de Moer, Mur, More. (Taf. 223.) — Stein-furter Vasallen. — IV-: Reihe von fünf schrägrechts-gestellten Rauten. — O.: Archiv des Hauses Ivelbergen.
— 1387 mit Richard de Moer erloschen.
Moerbecke. (Taf. 219.) — Das Geschlecht gehörte
zur Overvsselsr Ritterschaft, war aber auch zuStevening bei Ivüllen und zu Nienborg angesessen.
— 1V.: in R. ein w. Schwan in. s. Schnabel undFüßen. Auf den: gekrönten Helm ein w. Schwanen-hals zwischen zwei w. Flügel«:. — (ZZ.: Archiv desHauses Ivelbergen. — Der Letzte des Stammes warIvilh. Arnold Anton v. Moerbeck zu Stevening, ff 176127. 9.
Moerken. (Taf. 223.) — Das Geschlecht war zuOberfeld begütert. — IV.: ein Hirschgeweih. Aufden: Helm ein offener Flug, dazwischen wiederholt sichder Schild. — O.: Archiv der Stadt Toesfeld. —Um 1550 erlösche«:.
Moerken, Moreken. (Taf. 223.) — Die Fainilieblühte i«: Tamen. — IV. : (ZZuerbalken, darüber ei«:fünflatziger Turnierkragen. — O.: Archiv der StadtTamen.
Mocrner. (Taf. 219.) — Die Familie war in:Mindenschen begütert. — IV. : in G. br. querliegenderAst, oben mit drei gr. Stechpalmblättern. Auf den:Heln: ei«: offener g. Flug, dazwischen ei«: Stechpalm-blatt. D.: gr. g. -- O.: Mitth. des Frhr«:. T- A.v. der Horst.
Moimich. (Taf. 221.) — Zn: Lmslande heimischesGeschlecht. — IV.: in 1v. eine pfahlweis gestelltegeschlossene Schafscheere. Auf den: r.-w. bewulstetenHeln: zwei nach außen geneigte r. Schafscheere:«. —