1. 4. gespalten und zweimal quergetheilt, abwechselnds. w. (zu sechs Plätzen geschacht): 2. 3. in R. ein w.Nesselblatt mit drei in Form eines Schächerkreuzesgestellten w. Nägeln belegt. Drei Helme: 1. s. w.bewulstet, wachsender w. Schwan wie Feld 1 und 4von s. und w. geschachteten Flügel,?: 2. gekrönt, zweib. Straußenfedern mit je zwei schräg absteigenden g.schmalen Balken belegt, dazwischen der b. g. schräg-gegitterte Schild : 3. gekr. (rechts) ein r. und ein w.Flügel (geschlossener Flug). Schildhalter: zwei einwärts-sehende w. Schwäue mit g. Schnäbeln auf g. Arabeske.—^ (ZZ.: Staatsarchiv Aktivster! Gritzner und Hildebrandt,1Vappe>?-Albun? der Gräsl. Familien. — Die Familieblüht fort.
Merib 'a de Merike. (Taf. 218.) — Fanülie desMünsterlandes. — 4V.: (huerbalken in drei Reihe»geschacht, von drei Halbmonden 2. I. (Spitzen nachrechts) begleitet. — gZ.: Staatsarchiv Münster. —1344 zuletzt auftretend.
Merkelhach, Merkelsbach. (Taf.214.) — AdeligeFamilie in Soest. — 4V.: in R. ein w. Ankerkreuz.Auf dem gekrönten Helm ein wachsender w. Adler.
— U.: Goswin v. Michels IVappenbuch. — Um1700 erloschen.
Merode, Rode, vamme Rode. (Taf. 214.) —rheinische Familie, von der ein Zweig, aus dem HauseSchloßberg stammend, zu Merfeld und Hamern an-gesessen war. — 4v.: in G. vier r. pfähle. Auf demgekrönteu Helm ein r. (rechts) und ein g. Flügel, da-zwischen der Schild. — (ZZ.: Archiv des Hauses Delwig.-- Um die Mitte dieses Jahrhunderts in dieser Linieerloschen.
Mcrswin. (Taf. 218.) — 4V.: ein aufspringenderHund (Meerschwein). — <H.: Staatsarchiv Münster:Fürstenthum Münster. — 1483 noch vorkommend.
Merrvyk. (Taf. 218.) — 4V.: (ZZuerbalken vondrei Seeblättern 2. I. begleitet. — <A.: StaatsarchivMünster: Kl. Rynern.
Merf.', Merxen. (Taf. 218.) — TorveyerMinisterialen. — 4V.: schrägrechts gestellte Pferde-prauune. — (h.: Archiv des Hauses Geist. — 1427noch blühend.
Merzenich. (Taf. 214.) — 441.: in G. ein r. vonzwei b. Pfeilen, deren Spitzen nach oben schräglinksund schrägrechts gerichtet sind, durchbohrtes Herz.Auf dem gekrönteu Helm ein Busch von sieben natür-lichen Pfauenfedern. D.: g. b. r. — Adelsbestätigungfür Maria v. Merzcnich, Frau Nicolaus v. Rham, inwelcher die Fanülie eine IVestfälische genannt wird. —(ZZ.: Archiv des Hauses Schwiekering.
Meschcde. (Taf. 214.) - Der Stammsitz lag inMeschede a. Ruhr. — 4V.: in G. ein r. Sparren.Auf dem Helm eine g. Säule, oben mit gr. Pfauen-federn besteckt, vor denen sich der Sparren wiederholt.
— T-: Staatsarchiv Münster. — 1769 mit Zoh.Died im Mannsstamm erloschen.
Messy. (Taf. 218.) — Die Familie war beiMarburg angesessen. 4V.: drei Lilien 2. 1.<ZZ.: Staatsarchiv Münster. — Um l 766 erloschen.
Metclen. (Taf. 218.) — Stammsitz Metelen beiBurgsteinfurt. Burgmänner zu Nienborg. — 4V. :
quergetheilt, oben nach rechts schreitender Löwe, untendrei Räder 2. I. — Die Familie erlosch bald nach1478. — (h.: Staatsarchiv Münster: Kl. Tappenberg.
Mecelen II. <Taf. 218.) — Burgmäuner zuNienborg. — 4V.: drei Lilien 2. 1., dazwischen in derMitte ein Kleeblatt. — (h.; Archiv des Hauses Egel-borg. -- 1366 kommt noch Tlaus, Richter des Burg-mannscollegiums zu Nienborg vor.
Mechler, Methlare, Meteler. (Taf. 214.) —
Der Stammsitz liegt bei Tamen. — 4V.: quergetheilt, t
oben in G. eine s. Treppe von vier Stufen, unten inS. eine absteigende g. Treppe von vier Stufen. Aufdem s. g. bewulsteten Helm ein wachsender g. Drache.
— (ZZ.: Stadt-Archiv Tamen, Siebmacher. — DieFamilie erscheint in IVestfalen zuletzt 1446, sie blühteaber auch noch zu der Zeit in Lübeck.
Mecsch. (Taf. 214.) — Zm Sächsischen undAnhaltischen heimisches Geschlecht, von welchem einZweig nach Soest kam. — 4V.: in ZV. ein b. Sparren,auf den? Helm ein b. (rechts) und ein w. Büffelhorn.
— (ZZ.: Goswin v. Michels IVappenbuch. — 1724in IVestfalen mit Sabine Marg. v. Metsch, Frau desGenerals Hans Heinr. v. Häseler erloschen.
MettlNgcn. (Taf. 226.) — Stammsitz Mettingenliegt im Tecklenburgischen. — 4V.: drei Kleeblätter 2. 1.
— (lZ.: Staatsarchiv Gsnabrück. — Die Familieerscheint zuletzt 1343.
Michel, m. gen. Tocoldorp. (Taf. 226.) —
Zu der Nähe von Liesborn angesessene, ritterbürtigeFamilie. — 4V.: eine Geldbörse (Gürtel?) — <ZZ.:
Archiv des Klosters Liesborn. — 1387 zuletzt genannt.
Michels. (Taf. 214.) — Adlige Familie zu Soestund Narteln angesessen. Sie soll aus Geldernstammen. — 4V.: in R. ein w., oben viermal gezinnter(lZuerbalken. Derselbe wiederholt sich über dem Helmzwischen zwei r. Flügeln. — (ZZ.: Goswin v. MichelsIVappenbuch. — Die Fanülie blüht noch fort.
Middclum. (Taf 219.) -— Die Familie stammtaus Friesland und besaß die Krebsburg bei Gster-kappeln. — 4V.: in S. drei g. Vogelklauen 2. 1.
Auf dein gekröntei? Helm eine solche Klaue die ü? dieKrone greift. — (h.: Stammbaun? der Familie v.
Morsey-Pioard. — Die Letzte des Geschlechts hierin? Lande war Margarethe Ivw. Engelbert v. Sendenzu Hengelborg 1663.
Middelstena. (Taf. 226.) — 4V.: schrägrechts-liegender Maueranker. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster:
Kl. Grafschaft. — 1362 Volpert v. Middelstena armiger.
Mylcn. (Taf. 219.) — 4V.: in 1V. ein s. Pfahl,darüber ein s. (huerbalken mit r. Stern belegt. —(h.: v. Roßkampfs Handschriften.
Milkau. (Taf. 219.) — Die Familie stammt ausSachsen und erwarb ein Zweig das Gut Lage in?
Niederstift. — 4V.: in G. ein s.,g. gekrönter Löwe,der eine schrägrechts gestellte gr. Stange hält. Aufden? gekrönten Helm der gekrönte Löwe wachsend mitStange. — t!Z.: Staatsarchiv Münster.
Graf v, Milckan. (Taf. 217.) — Reichsgrafen-stand für Fried. Zvilh. Zoh. Adam v. Mickau 17. 7.
1796. — 4V. : getheilt und zweimal gespalten mit g. Herz-