langen II. (Taf. 190.) — Patrizier zu Dortmundund Lübeck. — 1D : iu B. ein gespaltener Doppel-adler, rechts g., links w., auf dem Helm b.-w. Zvulst,darüber sieben g. Kornähren. D.: b. w. — gZ.:Sicbinacher. — Die Familie erscheint in Dortmundzuletzt 1444.
langen III. (Taf. 190.) ^ Stammsitz bei Zvest-bevern. — ID.: in B. rechtsschräge Reihe von g.Kauten (meist fünf). Auf dem Helm rechts ein g.,links ein b. Gefäß, aus welchem r. Flammen empor-lodern. — gz.: Archiv des Hauses Langen. — DieFamilie blühte in Ivestfalen noch 1808.
-Caitgei» IV. Holländische Linie. (Taf. 190.) —ID.: iu N. schrägrechte Reihe von fünf w. Rauten:auf dem Helm w. Hundekopf, oben mit zwei r. Federnbesteckt. — Die Familie kommt in Holland noch 1828vor. — (lZ.: Archiv Ivohnungen, Rietstap Ivappenbuch.
Liangendacb. (Taf. 190.) — Familie im Siegenschen.
— ID.: in G. drei schrägrechts gestellte aneinanderstoßende b. IVecken, oben und unten von se drei b.Steinen 2. 1. begleitet. Auf dem Helm ein g. Flug,jeder Flügel mit drei nach außen absteigenden b.IDecken belegt, dazwischen drei pfahlweis gestellteIDecken. — gZ.: Archiv des Fürstenth. Siegen, alias:Schild b., IVecken und Steine w.
-ö.attgett0l)l. (Taf. 191.) - ID.: Mühleisen quer-liegend. — <ZZ.: Archiv des Hausos AHausen beiAttendorn.
Langcnstraße, Langenstrot. (Taf. 19l.) — O-schrägrechts getheilt, unten geschacht. — gZ.: Bender,Geschichte der Stadt Rüthen.
^angerake. (Taf. 193.) — ID.: quadrirt. —Die Familie war mit denen von AHaus verschwägert.
— gZ-: Nüuuings Handschriften. —
^angcrt. (Taf. 192.) — ID.: in B. g. Mühlen-eisen, wie bei Heese geformt. — Aus dem Helm b.-g.Zvulst, darüber (rechts) ein g. und ein b. Flügel,zwischen denen sich das Mühleneisen wiederholt. —(1Z.: Kirche der Karthaus bei Dülmen.
^angemreer. (Taf. 192.) — Der Stammsitz liegtbei Mitten. — ID.: in ZV. s. rechtsschräg gestelltesThcerkranzeisen. Auf dem Helm ein s.-w. Zvulst,darüber zwischen einem offenen w. Flug das Theer-kranzeisen rechtsschräg. — gZ.: Detmar Mühlherr. -
Lsanglzals gen. de Truze. (Taf. 193.) — ID.:Bock. — gZ.: Domarchiv (Osnabrück. — 1419 Zveren-bold Langhals gen. de Truze.
L.angrel)p. (Taf. 193.) - ID.: querliegender,unten einmal gestümmelter Tichenstamm, oben mit dreifächerförmig gestellten Blättern. Auf dem Helm einePuppe, die Linke eingestemmt, in der Rechten einenrechts zweimal, links einmal gestümmelten Baumstamm(schrägrechts) haltend. — gZ.: Privatpapiere im Besitzdes Herausgebers. — Die Familie besaß das GutTritenstein im Tecklenburg'schen.
L^ankhals. (Taf. 192.) — Burgmänner zu Land-egge. — ID.: in B. ein grauer Kamelkopf mit g.Zaum. Auf dem gekrönten Helm ein b. offener Flug.D.: w. b. -— gZ.: Stammbaum im Staatsarchiv Münster.
— Die Familie blühte noch 1485.
-Liappe. (Taf. 192.) ID.: in S. drei w. Blätter.Auf dem Helin ein s.-w. Zvulst, darüber fünf s. langeBlätter an Stielen, zwischen dem zweiten und drittenein w. Blatt. — gZ.: v. Steinen. —- Die Familieblühte noch 1605.
Liappe II. (Taf. 193.) — ID.: Ochsenkopf, mitRosenkranz zwischen den Hörnern. — O.: Grabsteinzu Marienfeld. — 1379 noch vorkommend.
4sappe III. (Taf. 193.) — ID.: gZuerbalken, überdemselben ein wachsender Löwe. — gz.: Archiv desKlosters Grafschaft. — 1362 Godike.
-^astreit. (Taf. 192.) — Mindensche Lehnsleute.
— 1V.: in B. ein w. Flügel, die Sachse nach rechts.Auf dem Helm ein zusammengelegter Flug, der vordereFlügel w., der andere b. — gZ.: Stammbaum imAlterthumsverein Münster.
-Liavoire. (Taf. 193.) — Zu gZttenstein begütert.
— ID.: quadrirt: I. 4. drei Lilien (2. 1.) 2. 3. dreischrägrechts gestellte Sterne. — gz.: Archiv des HausesIvohnungen.
Lecbtlittgcn. (Taf. 193.) — ID.: Rose. — O.:Staatsarchiv Münster: 1342 Johann v. L., Priester.
^eda. (Taf. 193.)— Stammsitz im Gsnabrückschen.
— ID.: drei IVecken nebeneinander. Auf dem Helmein Flug. — gZ.: Archiv des Twenth'schen Spitalszu Osnabrück. — Die Familie kommt noch 1471 vor.
Frhr. v. ledebur. (Taf. 192.) — ID.: in R. ein w.Sparren, auf dem Helm zwei r. Fasanenfedern, jedemit dem Sparren belegt, gewöhnlich über einem r.-w.Zvulst. —- (>Z.: Staatsarchiv Münster. — Die Familieblüht fort.
^edrbur. Das freiherrliche Zvappen vom19 . 6. 1669 ist auf der Tafel irrthümlich alsgräflich bezeichnet. Zvir geben auf Taf. 199 noch dieverschiedenen, bisher fast niemals korrekt wiedergegebenVermehrungen des v. Ledebur'schen Zvappen:die genauen vorlagen verdanken wir der Güte desHerrn Generals Freiherrn v. Ledebur zu Tharlotten-burg.
1. Freiherr v. Ledebur: Alter Freiherrnstand undZncolat in Böhmen ci. cl. Zvien, 19. 6. 1669. Schildgeviert mit g. Herzschild, darin ein s., gekrönter Adler.>. und 4. w. Sparren, oben anstoßend, in R.: 2. und3. drei w. Balken in N. Zwei Helme: 1. r. w. Zvulst,zwei s. Straußfedern, jede mit dem Sparren belegt.2. wachsender w. Löwe. D.: w. r. (si)
2. Freiherr v. Ledebur: Böhmisches Freiherrn-diplom cl. ct. Zvien 1. 12. 1719. Zvie vor., aber derAdler ungekrönt, die Sparren etwas erniedrigt: zwischenSchild und Helmen eine fünfperlige Krone: der Löwedoppeltgeschwänzt, (si)
3. Grafen von Ledebur-Zvicheln: Gsterr. Grafen-diplom v. 26. I I. 1807. Schild: Stammwappen:Grafenkrone: Helm: gekrönt mit Adelskrone: überjedem Blatt eine perle: zwei mit den w. Sparrenbelegte r. Fasanfedern. D.: w. r.
4. Schwedische Linie: Henrik Ledebureu, Nat.-Dipl.7. 8. 1645. (si) Schild gespalten, vorn Stammwappen(Sparren erniedrigt) hinten- in B. ein g. Balken,belegt mit drei w. Kugeln, darüber (1. 2.) und darunterdrei (2. I.) w. Kugeln. H.: Zvulst b. g. w. r., drei