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1 (1903) [Text]
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78
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Jude, Ioede. (Taf. 189.) In der StadtMünster angesessen. UM das Brustbild eines sendenmit Hut. O.: Zlrchiv des Klosters Ueberwasser.Letztes vorkommen 1349.

Juden, Jude. (Taf. 187.) In BisthumPaderborn seit 1235 angesessen, wahrscheinlich mitden Tölner Iüdden eines Stammes. UZ. : in w.drei r. Iudenhüte 3. 1. Auf dem Helm eine r.gekleidete bärtige Iudenpuppe mit r. Hut. O.:Stammbaum der Familie v. Juden. In Westfalen1833 4. 3. mit Ularia Tiara Soph. Julie v. Judenerloschen.

Iudefeld, Iodefeld, vergl. Hofrogge. (Taf.>87.) Der Stammsitz ist in die Stadt Münsterhineingezogen. UM In w. dreizehn r. Rauten3. 4. 3. 3. I. O.: Archiv des Stifts Rottein.Die Familie kommt 1386 noch vor.

Jündanvillr. (Taf. 187.) ID.: in w. dreib. Schrägrechtsbalken, über jeden derselben schreitetein s. Vogel. Im rechten Oberer? eine w. Vierungmit drei b. Balken belegt. Aus dem Helm eine b.zwischen zwei w. Straußenfedern.

Jungken gen. U1 ünze r v. U1 ohrensta m m. (Taf.187.) UM in G. ein s Sparren, begleitet von drei s.Rlohrenköpsen 3. 1. mit weißen Kopfbinden. Ausdein Helm ein offener g. Flug, jeder Flügel mitSparren und Rlohrenköpsen belegt. O.: Rlitth.des Frhrn. T. Zl. v. d. Horst.

^Cacbergc gen. up'n Orde. (Taf. 189.)UZ ! drei innen ausgezahnte Seeblätter 3. I.O.i Zlrchiv des Stifts Notteln. Die Familie warerst bei Notteln ansässig und zog später nach Münster,wo sie von ihrem Ivohnsitz am Iüdeselder Thor denNamen upn Orde annahm. Sie kommt zuletzt 1415 vor.

L.aer, Aldinghoven gen. La er. (Taf. 187.)

Stammsitz bei Menden. UM in G. ein gr.damasrirter Herzschild; auf dem gekrönten Helm einlrechts) g. und ein gr. Flügel, dazwischen wiederholtsich der Schild. D.: gr. g., (zuweilen ist der Schildleer, grün mit g. Damast.) O.: v. Steinen. An-scheinend mit Henriette v. L., Fr. v. Heckern, die noch1733 lebte, erloschen.

4laer II, Lare. (Taf. 191.) Stammsitz Laerbei Bochum? Heut Lär gesprochen. UM Turnier-kragen von 4 Lätzen. O.; Zlrchiv Tlarenberg.1387 Gerhard de Lare.

L^aev III zu Sch wickering. (Taf. 191.)UM drei Halbmonde 3. I. Zins dem Helm ein Flug.

(ZZ. i Zlrchiv des Hauses IVohnungen.

Liacr IV. (Taf. 191.) UZ.! Sparren, begleitetvon drei Halbmonden (Spitzen nach rechts) 3. 1.gZ.! Staatsarchiv Münster. l477 Albort v. Laer.

L.aer V. (Taf. 191.) Bentheimer Ministerialen.

U>.! quergelegte Brücke mit drei Pfeiler». Aufdem Helm ein offener Flug. O.! StaatsarchivOsnabrück.

v. der -Cagc. (Taf. 187.) In der GrafschaftMark begütert^ gleichen Stammes mit Dorneburg undAschebrock. UM G. über B. quergeiheilt, obenbalkenweis gelegte s. Pserdepranune, unten drei w.

Rosen 3. 1. Auf dein gekrönten Helm ein b. Schirm-brett mit fünf w. Rosen 3. 3. belogt. D.! b. w.O.! Tpitaph im Dom zu Münster.

^akcprene. (Taf. 191.) UZ.! rechtsschreitenderHahn. O.: Zlrchiv St. Ioh. zu Osnabrück.Tverhard Tanonikus zu St. Ioh. siegelt 1435.

Lamesdorpe. (Taf. 191.) UZ.! Ouerbalken,im Schildeshaupt ein Ring. gz.! Zlrchiv des KlostersTappenberg. Die Familie erscheint noch 1341.

L.andsberg I. (Taf. 199.) UZ.! quergetheilt;unten in Iv. ein schräges r. Gitter, oben in 1v. einnach rechts laufender r. Fuchs. Auf dem Helm eineg. Säule, oben mit zwei Reihen gr. Pfauenfedernbesteckt, davor wiederholt sich der Fuchs. gZ.! Frhr.v. Buttlars Handschriften.

L^andsberg II. (Taf. 199.) UZ.! in G. ein r.mit w. schräg gegitterter Balken. Auf dem Helmeine Krone, deren Reis wie der Ouerbalken w. aufr. schräg gegittert ist, darüber ein Fuchs zwischen zweigr. Palnizweigen. O.! Zlrchiv des Schlosses Genien.

^andöbcrg III zuOlpe und in T ur l a n d. (Taf.199.) UZ.! in G. r. Ouerbalken mit w. schrägenGitter (mit drei w. aneinanderstoßenden Andreaskreuzenbelegt). Zluf dein gekrönten Helm g. Fuchskopf mitdem Balken belegt. O.! Staatsarchiv Münster.

Graf v. ^andsbrrg, G eine »und velen. (Taf.197.) UM quadrirt; mit quadrirtem Mittelschild,n. ct. in G. r. Balken mit w. Gitter belegt;b. o. in G. drei r. Vögel balkenweis gestellt; 1. 4. inG. w. mit drei r. Pfählen belegter Ouerbalken;

3. 3. in G. b. Ouerbalken. Zluf dem Schild dieGrafenkrone, vier Helme: 1. gekrönt, s. zusammen-gelegter Flug mit zehn g. Sceblättern bestreut; 3. r. w.gegitterter Ivulst, darüber ein nach links springenderFuchs zwischen einem r. (rechts) und einem g. Palm-zweige, 3. ein g. (rechts) und ein r. Flügel, dazwischenschwebend ein g. Schild mit den drei r. Vögel;

4. gekrönt zusammengelegter g. Flug mit dem b.Balken überzogen. D.: rechts r. g., links b. g.Schildhalter! zwei einwärtssehende g. Löwen.Grafendiplom 1849 15. 19. Die Familie blüht fort.

Frhrn. r>. Liandsdcrg-T>elctt. (Taf. 199.)UM quadrirt; l. 4. in G. r. Ouerbalken w. schräggegittert; 3. 3. in G. drei r. balkenweis gestellteVögel. Zwei Helme: 1. gekrönt, der Reif der Kroner. mit w. Gitter, darüber ein r. (rechts) und ein g.Palmzweig zwischen denen ein ganzer nach links auf-springender Fuchs; 3. ein (rechts) g. und ein r. Flügel,dazwischen der g. Schild mit den r. Vögeln.

L^ange. (Taf. 19l.) UZ.: quadrirt; 1. dreiSterne 1. 3.; 3. Helm; 3. zwei Ouerbalken; 4. schrägrechts gestellter Schlüssel. Die Familie besaß dasGut Tappeln im Tecklenburgischen. Sie soll ausThüringen stammen und erlosch mit Amalie v. Lange,Fr. Heinrich v. Kalckstein 1846. O.: Wappen zuHaus Tappeln.

langen. (Taf. 199.) UZ.; schräggestellte r.Schafscheere in w. Zluf dein Helm ein w. (rechts)und ein r. Flügel. O.; Stammbaum der Familie.