Hengc. (Taf. 164.) — Der Stammsitz liegt beiCverswinkel. — Siegel: Helm, darüber ei» Mühlstein,besteckt mit drei in Kreuzform zu einander gestellte»Schilfstauden. — 1337 Bruno v. Henge. — gz.:Zlrchiv des Kl. Marienfeld.
Hengcldcrn. (Taf. l64.) — Paderborner Mini-sterialen. — ID.: quergetheilt, unten ein schrägesGitter. Auf dem Helm ein offener Flug. — gz.:Archive der Paderborner Klöster. — Die Familieerscheint noch 1478.
Hengstenderg, Henxtenberg. (Taf. 165.) —Dortmunder Patriziergeschlecht, welchem 1418 dieTurnierfähigkeit bescheinigt wird. — ID. - in IV.springendes s. Pferd. Auf dem Helm das Pferd wachsendzwischen! einein (rechts) s. und einem w. Flügel. —gz.: Fenster in St. Reinholdi-Kirche zu Dortmund. —Die Familie blühte noch 151 l.
Heilige. (Taf. 164.) — 4V.: (Querbalken, vondrei Kosen 2. l. begleitet. — gz.: Archiv des KlostersGalilaea. — Die Familie kommt noch 1452 vor.
Heimen. (Taf. 164.) — Stammsitz in der Graf-schaft Limburg. — ID.: (IZuerbalken mit drei pfählenbeladen. — Die Familie blühte noch 1431. —gZ.: Fahne.
Henstrup, Hensinktorpe. (Taf. 166.) — DerStammsitz Hensinktorpe heißt setzt Groß-Maspe. —4V .: Helm mit zwei Straußenfedern besteckt. — DieFamilie erlosch um 1512. — (ZZ-: Archiv des Fürsten-thums Paderborn.
Heperil. (Taf. 166.) — Der Stammsitz liegt beiRüthen. — ID.! Sichel, die Schneide nach rechtsgewandt. — gz.: Bender, Geschichte von Rüthen. —Die Familie kommt noch 1453 vor.
Herberding. (Taf. 166.) — IV. - drei Sicheln,Schneide nach rechts 2. 1. — gZ : Staatsarchiv Münster:Archiv Freckenhorst. — 1466 Johann Richter zu Ale».
Herbcrn. (Taf. 165.) -— Der Stammsitz liegt beimDorf Herbern, Kr. Lüdinghausen (Haus Geisthaus).
— W: viermal b. und g. schrägrechts gestreift. Aufdem gekrönten Helm ein g. und ein b. Flügel. —T.: Staatsarchiv Münster. — Die Familie blühtenoch 1574.
Hcrbcril gen. Krakerügge, v. Krakerügge.(Taf. 165.) — Stammsitz Geisthaus bei Herbern, Kr.Lüdinghausen. — 4V.: viermal b. g. schrägrechtsgestreift, auf dem dritten (b.) Streifen ein g. Stern.Auf dein g.-gekröntem Helm ein (rechts) b. und eing. Flügel. — (ZZ.: Staatsarchiv Münster. — DieFamilie war ein Zweig der v. Herbern und bestandnoch 1662. Bald darauf ließ sie den Adel fallen.
Hcrboril. (Taf. 166.) — Burgmänner zu Mark.
— IV.: quergetheilt, obeu zwei in die Lcken geneigteLilien, auf dein Helm ein zusammengelegter Flug. —Die Familie kommt bis 1466 vor. — gZ.: Archiv desKlosters Kentrup.
Herhörn II, Herborne. (Taf. 166.) — AdligeFamilie zu Soest. — IV.: (ZZuerbalken mit drei Kose»belegt. — Die Familie kommt zuletzt 1416 vor. —gZ.: Prof. Vorwerks Handschriften.
Herborne. (Taf. 166.) — VZ.: gespaltener Schild,darüber hin ein (IZuerbalken. — So siegelt 1322Bertold v. Herborne, Richter zu Soest. -— gZ.: Pros.Vorwerks Handschriften.
Hcrdicke, Hcrreke. (Taf. 165.) — IV.: in IV.ein s. Turnierkragen von fünf Lätzen, darunter dreis. Ringe 2. 1. Auf dem Helm s.-gekleidete Puppemit w. Kragen und r. nach links flatternder Kopfbinde.
— gZ.: Goswin v. Michels IVappenbuch. — 1446kommt noch Aleke v. H. als Stiftsdame zu Frönden-berg vor.
Herdlilg. (Taf. 165.) — Adelsverleihuug:
— IV.: in R. auf gr. Rasen ein springender w. Hund.Auf dem Helm der Hund wachsend. D.: r. w. —(!Z.: Stanunbaum der Familie v. Herding. — Aus-gestorben mit Max Zosef, der noch 1825 lebte.
Herdlilghuscn, auch H. gen. Loen. (Taf. 166.)
— IV.: Lilie. — gz.: Archiv Geseke. — 1342 erscheintnoch Gobelin dictus de Loen. Er scheint der Letzte desGeschlechts zu sein.
Hcrfclde, auch Lonf, Loyf v. H. (Taf. 166.)
— Der Stammsitz liegt bei Liesborn. — IV.: Rose.
— <ZZ.: Archiv des Klosters Liesborn. — 1568 nochblühend.
Hcrfrlde, H. gen. Tlot. (Taf. 166.) - IV.: Hebnmit drei halben Lilien besteckt, eine oben, die andernseitwärts. — gZ.: Archiv des Kl. Liesborn. — 1315noch blühend.
Herford de Hervordia, v. Hervorden,Herworden. (Taf. 168.) — Adeliges Geschlecht zuSoest begütert. — IV.: (IZuerbalken. — 1366 zuletztvorkommend. — (ZZ.: Archiv der Soestcr Klöster.
Hering, Herino, ursprünglich v. Andopen gen.Herinh. (Taf. 168.) — 4V.: pfahlweis gestellter Fisch.
— gZ.: Staatsarchiv Münster: Capitel Busdorf.
— Die Familie erscheint noch 1424.
Heringen. (Taf. 168.) — Der Stammsitz liegt beiHamm a. Lippe. — Stadtgeschlecht zu Soest. — gZ.:Die Soester Klöster. — IV.: gespalten, von einemSchrägrechtsbalken überzogen.
Heringen aus Nordheringen stammend, in Curlandim vorigen Zahrhundert erloschen. (Taf. 167.) — IV.:in R. drei w. (IZuerbalken. Auf dem gekrönten Helmeine r. (rechts) und eine w. Straußenfeder. — gZ.:Neuer Siebmacher.
Hcrmeling. (Taf. 167.) — Diese Familie ausdem Stift Bremen stammend, war auch im NiederstiftMünster angesessen. — 4V.: in IV. ein breiter gr.(IZuerbalken mit einem w. Hermelin beladen. Auf deinHelm eine gr. zwischen zwei w. Straußenfedern. —(ZZ.: Archiv des Stifts Leden. — Die Familie blühtenoch 1610.
Hcrricke, Her recke. (Taf. 168.) — DortmunderPatrizier. — IV.: quergetheilt, darüber ein Stern. —<H.: Archiv St. Cath. zu Dortmund. — 1336 kommennoch Cunigund und Bela Nonnen zu St. Catharinain Dortmund vor.
Herringen, auch Heriugeu, H. gen. platere.(Taf. 168.) — Stammsitz Nordheringen bei Hamm.
— IV.: viermal rechtsschräg gestreift, darüber ein