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Hagenbeck. (Taf. 153.) — Der Stammsitz liegtbei Borken. — 4D.: in R. drei g. Ringe I. 1. Zinsdem gekrönten Helm offener r. Flug, dazwischen wieder-holt sich der Schild. — (!Z.: Detmar Mülherr. —Gegen 1500 erloschen.
Hagnen. (Taf. 152.) — stv.: Springendes Lin-horn. — (ZZ : Archiv des Klosters Gelinghansen. —Die Familie erscheint noch 1303.
Hahnenfeld. (Taf. 153.) — 4D .: G. über N.getheilt, über das Ganze hin ein s. Hahn mit r. Kammund r. Bellen, der zwei gr. Blätter im Schnabel hält,unten von zwei w. Sternen begleitet. Auf dem Helmr. b. Ivulst, darüber der Hahn. D.: r. b. — DieFamilie kam aus Navensberg nach den Gstseexrovinze»und blüht fort. — (ZZ.: v. Klingsxor, BaltischesIVappenbuch.
Hab v. Heck. (Taf. 153.) — Familie imNiederstift. — ID.: in ID. ein r. Löwenkopf der eineg. Kette im Rlaul hat, dieselbe kommt hinter demKopf nochmals zum Dorschein und geht bis in denlinken Gberwinkel. Auf dein Helm desgleichen —gZ.: Stammbaum der Familie v. Dincklage im Alter-thumsverein Münster.
Hakeboßen, Hakenbous. (Taf. 153.) — stv.: inG. r. Schrägbalken mil drei w. Rauten beladen,jede in der Mitte mit einer r. Rose belegt. Auf demHelm r. w. Ivulst, darüber ein offener g. Flug, jemit einer w. Raute belegt. Line durchbrochene Rautemit der Rose steht pfahlweise auf dem Helm. —<ZZ.: Stammbaum der Frau v. Beverförde.
Hakeitesch, Hakenez, Hakeuese. (Taf. 152.) —Familie im Münsterlande. — stv.: Zwei ins Andreas-kreuz gestellte Haken. — gZ.: Staatsarchiv Münster:Stift Freekenhorst. -— Das Geschlecht kommt noch1356 vor.
Haldefsen. (Taf. 154.) — stv.: eine Hirschstange.
— G-: Staatsarchiv Münster: Fürstenthum paderborn.
— Letztes vorkommen 1341.
Halen. (Taf. 154.) — ID.: fünfmal gespalten,einmal quergetheilt, auf dem Helm zwei Elefanten-rüssel. — gZ-: Archiv Bersenbrück. — 1353 siegeltIvilhelm de Halen.
Halemar. (Taf. 154.) — Teeklenburger Ministerialen.
— IV.: Muschel. — G>: Staatsarchiv Münster:Grafschaft Tecklenburg. — 1442 Johann.
Hals. (Taf. 154.) — stV.: schrägrechter Balkenmit drei Lanzenspitzen beladen. — G<: Archiv desKlostersTappenberg. — Die Familie erscheint zuletzt 1336.
Halrerett. (Taf. 154.) — Burgmänner zu gZuaken-brück. -— ID.: quergetheilt und fünfmal gespalten.Auf dem Helme zwei Elefantenrüssel. — gz.: Archivdes St. Silvester-Stifts zu Guakenbrück. — Die Familieerscheint zuletzt 1363.
Halle de Hallis. (Taf. 153. — MindenerMinisterialen. — 1V.: in 1V. s. rechtsschräger Balkenmit drei r. Rosen beladen. Auf dem r. w. bewulstetenHelm zwei N. über ID. quergetheilte Büffelhörner,dazwischen drei Pfauenfedern. D.: r. rv. -- gZ.: Staats-archiv Münster. — Die Familie kommt noch 1751 vor.
Grasen v. Hallcriinmd. (Tast 153.) — stv.: inID. drei r. Rosen 2. l. — G.: Fahne. — Die Familiebesaß Lügde im Stift paderborn.
Hamertt, Haineren. (Taf. 155.) — Der Stamm-sitz liegt bei Billerbeek. — ID.: in ID. ein s. gZuer-balken mit drei w. Hämmern (Spitze nach unten links)beladen. Auf dem Helm ein schräg w Ivulst, darüberein w. Gefäß mit sechs s. Federn besteckt. - gZ.:Detmar Mülherr. — Die Familie erlosch kurz vor 1500.
Hamm I. (Tast 155.) - stv.: in ID. im Schildes-haupt ein s. Turnierkragen durch einen r. mit drei g.Kugeln belegten rechtsschrägen Balken überzogen.Auf dem Helm w Flug mit den: Balken des Schildesabsteigend belegt. D.: r. w. — (!Z.: v. SpaenscheSammlungen
Hainin II. (Taf. 155.) — Der Stammsitz liegtbei Buer im Vest Recklinghausen. — ID.: in ID. einr. Ring. Auf dem Helm zwei gr. Stauden mit je dreiw. Blumen (Maiglöckchen) von dem Ring zusammen-gehalten. — (jZ.: Stammbaum der Familie v. Hamm.
— Die Familie erlosch mit Friedrich Christian v. Hamm,welcher l791 noch lebte.
Hamm III. (Tast 155.) — 167 . geadelt, Adels-erneuerung von 18.. — ID.: in 1V. drei 4'. Rosen2. 1. Auf dem gekrönten Helm drei w. Straußen-federn, jede oben mit einer r. Rose belegt. — G.:Totenschild.
Hamm IV, auch Holthusen gen. (Taf. 154.)
— Adlige Familie in Münster. Zhr Ansiedel lag ander Känigsstraße, wo jetzt der v. Druffelsche Hof liegt.4D.: springender Hund, zuweilen von drei Lilien, diein die IVinkel geneigt sind, begleitet. Zuweilen stehtauch statt der Lilien ein Stern und zwar im Schildes-hauxt oben links. — G>: Staatsarchiv Münster:Fürstenthum Münster. — Die Familie erlosch mitElsken v. Hamm, Diederich v. Huge gen. Kneyling 1428.
Hamm V. (Taf. 154.) — ID.: gespalten, darüberhin ein Guerbalken. — (ZZ.: Archiv der Stadt Soest,Prof. Vorwerks Handschriften. — 1356 Died v. deinHainme.
Freiherr op dem Hamme gen. Schöpping18. 5. 1834. (Taf. 155.) — ID.: in G. ein s. untendurch einen f. Balken geschlossener Sparren (durch-brochenes Dreieck) auf dessen linkem Schenkel ein nachrechts abgekürzter Sparren sich aufstützt, so daß dasGanze wie das Sparrenwerk eines Schuppens aus-sieht. Auf dem Helm s. g. Ivulst, darüber schwebeudder Schild, gegen welches rechts ein g. Löwe, linksein unten g., oben s. Greif mit g. Flügeln aufspringt.D.: s. g. — Die Familie stammt aus der Gegendvon Tamen in der Grafschaft Mark und blüht nochin den Gstseeprovinzen. — ÜZ-: v. Klingspor, BaltischesIVappenbuch.
Hammerstein. (Taf. 155.) — Die Familie stammtaus den Nheinlanden. — 4V.: in ID. drei r. Kirchen-fahnen 2. 1. mit g. Einfassungen und Ringen ohneStangen. Auf dein Helm ein r. mit Hermelin auf-geschlagener Turnierhut mit den drei Fahnen an g.Stangen besteckt. — (iZ-: Grote, IVappenbuch desKönigsreichs Hannover, (dasselbe giebt als Schildhalierw. Greifen).