Druckschrift 
1 (1903) [Text]
Entstehung
Seite
38
Einzelbild herunterladen
 

38

Decbere. (Taf. 85.) ID.: Lilie. V.: Staats-archiv Münster: Kl. Abdinghof. 1338 Zoh. deDecbere kmnulus.

v. der Deckcit. (Taf. 91.) Aus dem Kedinger-lande stammend, in Westfalen begütert. ID.: in W.f. Kesselhaken (Zähne nach rechts): auf dein f. w.gewulsteten Helm ein gestümmelter breiter Lindenstammzu jeder Seite mit einem gr. Blatt. iZZ.: Geschichteder v. der Decken.

Dechrmng, Dekening. (Taf. 85.) Stammsitz liegtbei Albersloh. VN.: Zwei pfahlweis gestellte Fische.

EZ.: Archiv des Hauses Borg bei Binckerode. 1513.

Deckcrittg. (Taf. 85.) Line Familie in Münsterbegütert. ID.: drei Schwertarme 2. I. «ZZ.: Staats-archiv Münster: Stift Ueberwasser. 1322 LrtmarD. siegelt wie beschrieben.

Dcdem, Dehem, Dem. (Taf. 85.) Zu derGrafschaft Bentheim. ID.: 2 mal gespalten und2 mal quergetheilt, auf dem Helm ein Schirmbrett.<ZZ.: Staatsarchiv Münster: Lehnsacten. Die Familiesaß noch 1613 zu Haus Lsche im Bentheimschen.

Degen, Degheden, Deghen. Taf. 85.) AdligePatrizier zu Soest. ID.: gespalten, über das ganzehin eine Muschel. (I.: Professor VorwerksSammlungen. Die Familie war noch 1443 inSoest ansässig.

Degingk. (Taf. 91.) Dortmunder Geschlecht,welches 1654 eine Adelserneuerung erhielt. ID.:in B. zwei ins Andreaskreuz gestellte w. Hellebardenmit g. Ringen. Aus dein gekrönten Helm ein (rechts)w. und ein b. Flügel, dazwischen die Hellebarden.D.: b. w. - t!Z.: v. Steinen.

Deyendorp. (Taf. 85.) Zur Niederstift Münsterangesessen. Der Stammsitz, jetzt Deindrup genannt,liegt im Kirchspiel Langförden. ID.: ein durch denganzen Schild gehender Tischschragen. <ZZ.: Nieber-dings Handschriften. Die Familie erscheint noch 1356.

Deithard, Deitert, Diethard. (Taf. 91.)Adlige Patrizier zu Hamm. ID.: in 1V. zwei s.Sparren übereinander. Auf dem Helm ein offenerw. Flug, dazwischen die Sparren. (H.: Goswinv. Michels Ivappenbuch. Die Familie blühte noch1799 und war zu dieser Zeit Henrich IVerner v. Deit-hard dänischer Tapitain.

Delebrüggen. (Taf. 85.) Stammsitz Delbrück?

ID.: schrägrechte Brücke mit vier Pfeilern.<ZZ.: Staatsarchiv Münster: Stift Notteln. 1392Lander.

Delrvig. (Taf. 94.) Der Stammsitz liegt imKirchspiel Lütgendortmund. ID. : in 1v. ein rechts-schräger durch Ivolkenschnitt getheilter Balken, obenb., unten r., auf dem gekrönten Helme rechts einew., links eine b. Straußenseder. D.: r. b. w.Zu Westfalen 1847 24. 1. ausgestorben.

Frhr. v. Dellrvig. (Taf. 93.) SchwedischeErhebung von 1723. 4V.: geviert mit Mittelschild.Zu Letzterem in W. linksschräger, wolkenförmig b.über r. getheilter Balken. I. 4. Zn B. g., rechts-springender Löwe. 2. Zu W. rschtsschräg gelegtesb. Schwert, begleitet von vier r. Kugeln balkenweise

schrägrechts gelegt, zwei über zwei unter dem Schwerte.3. Zu W. s., oben dreimal gezinnter (IZuerbalkcn.Zu der Mitte auf dein Schild liegt die SchwedischeFreiherrnkrone (8 perlig, über der mitteisten und denbeiden äußeren perlen noch eine Perle.) Zwei Helmemit ebensolchen Kronen gekrönt. 1. Line r. (rechts) undeine w. Straußenseder. 2. Vier Fahnen: w. b. g. b.an g. Stangen. D.: b. g. r. w. gemischt. (ZZ.:Svea rikcs Wapenbok: v. Klingspor, Sveriges Wapen-bok, Taf. 17.

Deinen, auf den Deinen. (Taf. 35.) ID.:linksschräg gestellte Pferdepramme. (ZZ.: Fahne.1359 Werner.

Denncn, gen. vyffhaus, auch vyffhaus, gen.Deniren. (Taf. 85.) Zu Gbernfelde bei Tamsnangesessen. ID.: von unten aufsteigende von beidenSeiten eingebogene Spitze. (H.: v. Steinen.1499 brachte die letzte Tochter des Geschlechts die Güterdurch Heirath an Tonrad v. Boenen.

Dcpcnbrock. ( Taf. 89.) Stammsitz Depenbrockim Kirchspiel Heek. Burgmänner zu Nienborg, Kr.AHaus. ID.: Adlerklaue von links nach rechts sicherstreckend. (ZZ.: Pfarrarchiv Nienborg. DieFamilie kommt noch 1349 vor.

v. der Derenhorst. ( Taf. 89.) ID. : Ankerkreuz.

(!Z.: Archiv des Mariengartens zu Schultorf.-Arnd v. d. D., Richter zu Schultorf.

Derenthal I. ( Taf. 94.) Die ältesten Besitzungenlagen bei Höxter. ID.: in G. ein r. Kleeblatt.Diese Linie erlosch 1663 25. 11. mit Anna Marie v. D.,Frau des Henrich Died v. Hövel. A.: Nachrichtenvon der Familie v. Sieghard.

Dercitthal II. ( Taf. 94.) Adelserneuerung.

ID.: gespalten, rechts in R. offener w. Flug,dazwischen eine w. Rose, links in B. ein w. iZZuer-balken. Auf dem gekrönten Helm ein offener Flug,der rechte Flügel r. mit der w. Rose, der linke b. mitdem w. Balken. D.: rechts r. w., links b. w.<ZZ.: Handschriften des Grafen Z. v. Gepnhausen.

Deriben. (Taf. 89.) ID.: ( lZuerbalken, darüberdrei Sterne nebeneinander, darunter drei Rosen.Die Familie war zu Meppenburg gesessen. tZZ.:Pfarrarchiv Meppen. 1363 kommt die Familienoch vor.

Dcrne. ( Taf. 89.) Stammsitz liegt bei Lünen.

ID.: ( ZZuerbalken mit fünf gebogenen Pfählen.A.: Staatsarchiv Münster: Stift Welver. 1366noch blühend.

Dernc, Variante. (Taf. 89.) Stammsitz Dernebei Lünen. ID.: lZZuerbalken mit drei pfählenbeladen.

Dcrsck, ursprünglich v. Terse, Tersen, Therse.(Taf. 94.) ^ Die Familie war im Waldeckschen undim Bisthum paderborn, sowie im Kurkölnischen Sauer-land begütert. Ursprüngliches Wappen: in B. dreischrägrechts stehende g. Rauten. Auf dem Helm offenerb- Flug, jeder Flügel mit den drei Rauten nach außenabsteigend belegt. (H.: Pfarrer Hildmanns Nachrichten.

Dersch, Wappen 1497. (Taf. 94.) (yuadrirt:I. 4. in G. eine s. schräglinks gelegte Wolfsangel