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Menschen kostbar und hoch ist, das eintauschen, wasbei ihnen gering ich
Denn sehr gering und klein, und beinahe der Ver-gessenheit anheimgegeben scheint die wahre himmlischeWeisheit, die nicht hoch von sich denkt, noch gerühmtzu werden sucht auf Erden, welche Viele mit dem Mundepreisen, aber im Leben weit von ihr abweichen; dochist sie eine kostbare vor Vielen verborgene Perle.
XXXIII. Kapitel.
Von der Unbeständigkeit des Herzens, und daß man alsEndziel Gott haben soll.
1. Sohn, traue nicht deiner Neigung, die jetzt soich und bald sich wieder in eine andere verwandelt.
So lange du lebst, bist du der Veränderlichkeitunterworfen, auch wider Willen, so daß du bald fröh-lich, bald traurig, bald ruhig, bald unruhig, jetzt an-dächtig, jetzt unandächtig, jetzt eifrig, jetzt träge, nunernsthaft, hernach leichtsinnig erfunden wirst.
Aber über dieser Veränderlichkeit steht der Weiseund Wohlgelehrte im Geiste, nicht achtend, welche Em-pfindung er in sich habe, oder von welcher Seite derWind der Unbeständigkeit wehe; sondern daß die ganzeRichtung seines Gemüthes nach dem bestimmte» undbesten Ziele vorwärts schreite.
Denn so wird er, Einer und Derselbe und »»er-schüttert bleiben können, wenn das einfältige Augeseiner Absicht unter so verschiedenen Ereignissen unun-terbrochen auf Mich gerichtet ist.
2. Je reiner aber das Auge der Absicht ist, um