gungen des Gemüthes, und die Eingebung des Teufelsverachten, ist die Auszeichnung derTugend nnd großenVerdienstes.
Es sollen dich also nicht verwirren fremde Ein-bildungen, über was immer sie dir beigebracht werden.
Halte fest deinen Vorsatz und die gerade Richtungauf Gott hin.
Es ist auch keine Täuschung, wenn du bisweilenplötzlich zum Entzücken hingerissen wirst, und sogleichwieder zu den gewohnten Thorheiten deines Herzenszurückkehrest.
Denn diese duldest du mehr wider Willen, als dusie herbeiführest; und so lange sie dir mißfallen und duihnen widerstehest, ist es ein Gewinn und kein Verlust.
ck> Wisse, daß der alte Feind auf alle Weise sichbestrebt dein Verlangen znm Guten zu hindern, nnddich von seder gottseligen Uebung abzuhalten, näm-lich von der Verehrung der Heiligen, von der from-men Betrachtung meines Leidens, von der nützlichenErinnerung an die Sünden, von der Wachsamkeit überdas eigene Herz, und von dem festen Vorsatze in derTugend fortzuschreiten.
Er giebt dir viele böse Gedanken ein, um dirUeberdruß und Schrecken zu bereiten, um dich von demGebete und dem Lese» heiliger Bücher abzuhalten.
Es mißfällt ihm eine demüthige Beicht, und wenner könnte, würde er dich auch von der Kommunionabwendig machen.
Glaube ihm nicht, kümmere dich nicht um ihn,wenn er dir auch öfters trügerische Schlinge» legt.
Ihm rechne es zu, wenn er dir Böses nnd Un-