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Der Vorsatz der Gerechten gründet sich mehr aufdie Gnade Gottes, als auf die eigene Weisheit; auf ihnvertrauen sie auch immer in Allem, was sie unternehmen.
Denn der Mensch denkt's, Gott aber lenkt's, undder Weg des Menschen steht nicht in seiner Gewalt,(Sprüchw, 16, 9, Jerem, 19, 23 )
3, Wenn man ans frommer Absicht, oder um demBruder nützlich zusein, bisweilen die gewohnte Uebungunterläßt, so wird dies nachher leicht wieder hereinge-bracht werden können.
Wenn man sie aber aus Ueberdruß des Gemüthes,oder aus Nachlässigkeit so leicht hin unterläßt, so istes sträflich genug, und man wird den Nachtheil davonempfinden.
Wir mögen uns anstrengen, soviel wir können, wirwerden dennoch in vielen Dingen leicht Fehltritte thun.
Wir müssen jedoch immer etwas Bestimmtes unsvorsetzen, und hauptsächlich gegen das, was uns ammeisten hindert.
Unser Aeußeres und Inneres müssen wir zugleichstrenge durchforschen nuv in Ordnung bringen, weilbeides zum Fortscheiten im Guten beiträgt,
4. Wenn ?n dich nicht immer sammeln kannst, sothue es wenigstens zuweilen, und wenigstens einmaldes Tages, nämlich am Morgen oder am Abend,
Am Morgen mache gute Vorsätze, am Abende prüfedeinen Wandel, wie du dich in Gedanken, Worten undWerken betragen hast; denn darin hast du vielleichtGott und den Nächsten beleidigt.
Rüste dich wie ein Mann gegen die boshaften An-schläge des Teufels, Bezähme deine Gier nach Speis