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bei, aber die Aenderung des Wandels und die gänz-liche Ertödtung der Leidenschaften machen den wahrenOrdensmann.
Wer etwas Anderes sucht, als Gott allein und dasHeil seiner Seele, wird nur Trübsal und Schmerz finden.
Auch kann der nicht lange im Frieden bleiben, wel-cher sich nicht bestrebt der Geringste, und allen unter-würfig zu sein.
3. Zum Dienen bist du gekommen, nicht zum Herr-schen. Wisse, dein Beruf ist- Leiden und Arbeiten,nicht Müßiggehen und eitles Geschwätz.
Hier also werden die Menschen geprüft, wie dasGold im Feuerofen.
Hier kann Niemand bestehen, außer er wolle ausganzeni Herzen sich wegen Gott demüthigen.
XVIII. Kapitel.
Von den Beispielen der heiligen Väter.
1. Schaue hin auf die lebendigen Beispiele der hei-ligen Väter, in welchen die wahre Vollkommenheit undGottseligkeit hervorleuchtete, und du wirst sehen, wiewenig und beinahe nichts das ist, was wir thun.
Ach! was ist unser Leben, wenn wir es mit jenenvergleichen? ,!
Die Heiligen und Freunde Christi haben dem Herrngedient in Hunger und Durst, in Frost und Blöße, inArbeit und Mühe, in Wachen und Fasten, in Gebetenund heiligen Betrachtungen, in Verfolgungen und vie-lerlei Schmach.
2. O wie viele und schwere Leiden erduldeten die
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