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Apostel, Märtyrer, Bekenner, Jungfrauen und alleAndern, die den Fußtapfen Christi nachfolgen wollten.
Denn sie haben ihre Seelen in dieser Welt gehaßt, da-mit sie für das ewige Leben sie in Besitz nehmen konnten.
O welch' ein strenges und abgesagtes Leben habendie heiligen Väter in der Einöde geführt! Welchelange und schwere Versuchungen erduldet! Wie oftwurden sie vom Feinde geplagt! Wie häufige und in-brünstige Gebete haben sie Gott dargebracht! Welch'strenge Enthaltsamkeit grübet! Welch' großen und glü-henden Eifer hatten sie im Geiste fortzuschreiten! Wieheldenmüthig haben sie den Kampf zur Ausrottung derLaster geführt! Wie rein und gerade haben sie ihreRichtung zu Gott bewahret!
Während des Tages arbeiteten sie, und in den Nächtenoblagen sie dem heiligen Gebete; obgleich sie auch bei derArbeit d on demHerzensgebete nicht im geringsten abließen.
3. Alle Zeit wendeten sie nützlich an, jede Stunde,dem Umgange und Dienste Gottes gewidmet, schien ih-nen kurz. Und wegen der großen Süßigkeit der Be-schauung (Gottes) vergaßen sie sogar die nothwendigeErquickung des Leibes.
Allen Reichthümern, Würden, Ehren, Freundenund Verwandten entsagten sie; nichts wollten sie vonder Welt haben, kaum die nöthigen Lebensbedürfnissenahmen sie; dem Körper, auch wenn eS nothwendigwar, dienen zu müssen, war ihnen Plage.
Arm waren sie also an irdischen Dingen, aber sehrreich an Gnade und Tugenden.
Von außen waren sie dürftig, äber von innen wur-den sie mit Gnade und göttlichem Troste erquicket.