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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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ist die älteste, die von Neufville, diejenige, die unterPhilipp Otto, dem Sohne ihres Stifters, zur Fürstenwürdegelangte. Dessen Enkel ist Otto, auch Karl TheodorOtto genannt, 1645 geboren und 1710 gestorben.

326. Karl Dietrich Otto, kaiserlicher Feldmarschallund erster Minister.

326 a. Johann von Werth war 1594 in der kleinenbrabantischen Stadt Werth geboren, ging 1631 ausspanischem in bairischen Kriegsdienst, wurde Heerführerdes Kurfürsten Maximilian, bildete als solcher seit der1634 vorgefallenen Schlacht bei Nördlingen, zu derenErgebniss er beigetragen, eine Hauptstütze der kaiser-lichen Sache, trennte sich von Maximilian, als dieser1647 mit den Franzosen Frieden machen wollte, trat,als die Franzosen Baiern verheerten, wieder in dessenDienst, starb zu Benatek in Böhmen 1652.

327. Karl, Raugruf (comes silvestris) von Daun,geboren 1675, zur Regierung gelangt 1700, vermählt1704, gestorben 1733.

Ein jüngerer Raugraf von Daun aus demselbenHause, wahrscheinlich aus einer durch kaiserlichen Kriegs-dienst verpflanzten Nebenlinie, ist der Feldmarschall Daun,der gegen König Friedrich II. gekämpft hat. Derselbewar Sohn des 1741 gestorbenen Raugrafen Philipp Lorenzund Enkel des 1706 gestorbenen Raugrafen WilhelmJohann Anton, die beide schon in österreichischen Kriegs-diensten gestanden hatten.

328. Sibert, Graf von Heister.

Die Famile von Heister stammt aus dem Jülich'schenund sind über dieselbe Nachrichten schon aus dem drei-zehnten Jahrhundert vorhanden. Im sechszehnten Jahr-hundert theilte sie sich in verschiedene Linien. Vondiesen ist diejenige, die ihren Stammsitz in Dahlen hatte,die in Düsseldorf noch bestehende. Mehrere Glieder derFamilie sind im sechszehnten und siebenzehnten Jahr-hundert in kaiserlichen Kriegsdienst getreten und inösterreichischen Landen verblieben. So ist es ,,fastzweifellos" mit der späteren gräflichen Linie, welcher Sibertangehört. Wenn in der Encyklopädie von Ersch undGruber, s. v. Heister, diese Linie eine steiermärkischegenannt ist, so kann das darauf beruhen, dass sie inSteiermark Besitzungen erworben hat und dort ihr rhei-nischer Ursprung vergessen worden ist. Schon Siberts