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134 steht December), gewählt 19. 7. 1688, durch Fenelonzu Lille 1. 5. 1717 consecrirt, ruht im Kölner Dom,seit 1694 Bischof in Lüttich, seit 1714 Bischof von Hil-desheim, 1694—1695 Bischof von Freising, 1695—1716Bischof von Regensburg' 1 . Aber Fenelon starb 1715!(Hübner a. a. 0.: Bischof zu Freising und Regensburg1685, Kurfürst zu Köln 1688, Coadjutor zu Hildesheim1694, Bischof zu Lüttich 1694, wieder Bischof zu Regens-burg 1695.) Im Jahre 1717 erschien der Kurfürst zumMillenarium des heiligen Suitbertus in Kaiserswerth undzum Besuche derWittwe Johann Wilhelms, der Anna MariaLuise, in Düsseldorf. S. Düsseldorfer Festschrift S. 91.
247—-251. Clemens August (Herzog von Baiern)1793—1761, einer der jüngeren Söhne des KurfürstenMaximilian Emar.uel, von dessen älteren Söhnen JosephFerdinand unter 128 und Karl Albert unter 133 erwähntist. Ein Blatt bildet einen Kalender, der über einemBilde des Kurfürsten, die Anbetung der heiligen dreiKönige, der Schutzheiligen von Köln, deren Reliquien imDome sind, und zu beiden Seiten des Kurfürsten die Na-men und Wappen der Erbämter des Kurfürstenthums, zuunterst Namen und Wappen der damaligen Domkapitu-lare und Domicellare, zeigt. Das auf der Brust des Kur-fürsten befindliche, nach allen Richtungen auslaufendelilienförmige Kreuz bezeichnet die Würde des Grossmeistersdes deutschen Ordens, worüber s. 175.
252 — 256. Maximilian Franz Xaver Joseph Erz-herzog von Oesterreich 1781—1801, zweiter Sohn vonKaiser Franz I. und Maria Theresia, auf dem erzbischöf-lichen Stuhle Nachfolger des Grafen Maximilian vonKönigseck, der auf Clemens August gefolgt war und 1777die Universität .Bonn gestiftet hatte, letzter Kurfürst vonKöln, vor seiner Erhebung Coadjutor seines Vorgängers,wie auf einem der Bilder steht.
Die den letzten Kurfürsten folgenden Zeiten waren derkirchlichen Ordnung nicht günstig, und Bischofswahl fandnicht statt. Es gab aber für den rechtsrheinischen Theil derDiöcese einen von dem geflüchteten Domeapitel zu Arnsberggewählten Generalvicar, der seinen Sitz in Deutz hatte, undfür den linksrheinischen Theil sorgte die französische Re-gierung durch einseitige Einsetzung von Bischöfen, dievon Aachen aus die kiichlichen Angelegenheiten in demDepartement der Roer und dem von Rhein und Mosel