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Verzeichniss der in dem Historischen Museum der Stadt Düsseldorf befindlichen bildlichen Darstellungen
Entstehung
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juristische Vorlesungen, setzte das juristische Studium1829 in Berlin fort, wurde Auscultator in Münster, 1821nach einer durch eine Reise eingetretenen Unterbrechungseiner Laufbahn, Referendar beim Justizsenat in Ehren-breitstein, von wo er 1834 nach Düsseldorf versetzt wurde.In der Folge war er Friedensrichter in Jülich, in Velbertund inBensberg. An dem letzten Ort begann er historischeForschungen, die, oft mit Reisen abwechselnd, in derFolge seine Beschäftigung bildeten und als deren erstesErgebniss 1848 die Geschichte der Kölnischen, Jülich-schen und Bergischen Geschlechter erschien. DiesenWeg verfolgte er fortwährend, indem er seine litterari-sche Thätigkeit vervielfältigte und an Besprechung vonZeitfragen Antheil nahm, was ihn zum Mitglied vielerhistorischen Gesellschaften machte. Er lebte 1842—1858als Erbe seines Schwiegervaters Johann Peter Stommelauf dem Hause Roland, später auf der durch Umbaueines Forsthauses geschaffenen Fahnenburg, wo er eineGemäldesammlung anlegte und wo er 1883 starb.

91 e. Franz Otto , 1811 zu Ratingen geboren, kamnach dem Tode des Vaters mit der übrigen Familie 1819nach Düsseldorf, studirte, nachdem er seine Schulzeit amdortigen Gymnasium verlebt, seit 1830 Rechts- undKameralwissenschaft in Bonn, wurde 1836 Assessor beider Regierung zu Düsseldorf, war 1837 — 1839 in Berlinllülfsarbeiter im Finanzministerium und wurde, nachDüsseldorf zurückgekehrt, Regierungsrath daselbst, waser unter manchen Erschwerungen, die eine längst ge-fühlte Krankheit mit sich brachte, jedoch nach jedemStillstand derselben mit Eifer arbeitend, bis 1848 blieb.Die Bewegungen dieses Jahres zogen mehreren Mitglie-dern der hiesigen Regierung, weil sie durch einen An-trag bei der Behörde, den diese als bedenklich ansah,Anstoss erregt hatten, Unterbrechung ihrer amtlichenThätigkeit zu. Für Otto, der sich unter ihnen befand,war Abschluss derselben die Folge, weil er seiner Ge-sundheit wegen sich der verfügten Versetzung in einanderes Regierungscollegium entziehen zu müssen über-zeugt war. Nachdem ihm 1851 die Entlassung aus demStaatsdienste bewilligt worden, machte er seine Kennt-nisse doch durch Theilnahme an öffentlichen Angelegen-heiten fruchtbar, indem er sich einer Menge vonnützlichen Unternehmungen zu deren wesentlichem Vor-