14
von St. Leu in Steiermark, Frankreich und Italien. Erstarb 1846, sein Sohn 1831.
62. Napoleon I. zu Pferde mit Randbildern, die sichauf Schlachten beziehen.
62 a b. Napoleon III. in zwei Silhouetten, mit Rück-sicht auf zwei darauf angedeutete vorübergehende Bezie-hungen ausgelegt.
63 und 63a. Friedrich Wilhelm III., König vonPreussen, auf dem zweiten in Düsseldorf gedrucktenBilde mit einer Ansicht der Stadt.
64 und 64abcd. Prinz Friedrich Wilhelm Ludwigvon Preussen.
Der Prinz, dessen Aeltern Friedrich Ludwig Karlvon Preussen und Friederike Karoline Sophie Alexan-drine von Mecklenburg-Schwerin, Geschwister FriedrichWilhelms III. und Luisens waren, wohnte, seit dasHerzogthum Berg dem preussischen Staat angehörte,in Düsseldorf, bis er wegen der 1848 ausgebrochenenUnruhen seinen Wohnsitz nach Berlin verlegte, wo er 1863starb. Seine Söhne sind die Prinzen Alexander undGeorg, von denen Prinz Georg durch eine dem historischenMuseum zugewandte fürstliche Gunst und Fürsorge mitseiner Vaterstadt, die das Andenken der ganzen Familiedankbar in Ehren hält, in steter Verbindung geblieben ist.
65. Karl Anton, Fürst von Hohenzollern.
Nachdem sich von der schwäbischen Grafenfamilie,die nach dem bei Hechingen gelegenen Schlosse Zollernoder Hohenzollern benannt ist, im zwölften Jahrhundertdie Nebenlinie, aus der Burggrafen von Nürnberg,Kurfürsten von Brandenburg und alle Könige vonPreussen hervorgingen, abgezweigt hatte, dauerte dieHauptlinie in Schwaben ungeteilt bis 1576, theilte sichdann aber in die beiden Linien von Hechingen undSigmaringen, die beide 1623 durch Kaiser FerdinandII. in den Reichsfürstenstand erhoben wurden. Diebeiderseitigen Fürsten traten 1806 dem Rheinbundebei und behielten die dadurch erworbene Souveränetätnach dem Sturze Napoleons. Die Bewegungen desJahres 1848 hatten zur Folge, dass Fürst Karl vonSigmaringen die Regierung in die Hände seines SohnesKarl Anton übergab, worauf er noch bis 1853 lebte.