— 146 —
und hatte er von einer ersten unbekannten Gemahlin "2 Söhne, Joachim,welcher auf Gädehehn wohnte, und Reimer, welcher studirte. (Latomus)Dagegen erzeugte er mit Elisabeth nur 3 Töchter, Ingeburg (Gem.Joachim Andreas von Zepelin a. H. Wulffshagen), Clara Maria (Gem.Jürgen von der Lühe) und Katharina (Gem. Andreas Mörder aufMützkow in Pommern). Wir kommen auf diese von StaffeldtschenTöchter weiter unten bei der Lebensbeschreibung des Joachim Andreasvon Zepelin zurück (cf. §. 17). Wedege Staffeidt war am SonntageEstomihi 1623 schon gestorben; seine Gemahlin Elisabeth von Zepelinstarb kurz vor 1643. Die Staffeldtsche Genealogie ist nachstehende:
Zabel von Staffeidt,
Gem.: 1. Anna von Peccatel,
2. Elisabeth von Oertzen,
3. Mechthild von Dewitz a. IT. Kulpin,
3. 3.
Wedege, Zabel,
-j- um 1623, auf Jördenstorf, Gädebehn etc.
Gera.: 1. N. N.
2. Elisabeth von Zepelin, -[■ um 1643.
1. 2. 2. 2.
Keimer Ingeburg, Clara Maria. Katharina,
studirte. Gem. Joachim Gera. .Türgen Gem. 1623
Andreas v. d. Lühe. Andreas
von Zepelin Mörder
(cf. §. 17) auf Mützkow.
Des Jacob von Zepelin einziger Sohn Bernd muthete die väter-lichen Güter im Jahre 1584 und erhielt den Mnthschein. Diese Be-sitzungen bestanden aus dem Hauptgute Gnewitz, der Hälfte von NeuGuthendorf und einem Antheile in Wulffshagen. Die Gnewitzer Feld-mark aber, welche sehr gross war, gehörte nicht ganz den Zepelin,sondern es hatten von ihr auch die von der Lühe auf Kölzow und dievon der Lühe auf Fahrenhaupt Antheile im Besitze. Wahrscheinlichum diese Besitzverhältnisse genauer zu bestimmen, wurde nun um dieseZeit der Zepelinsche Antheil auch Gr. Gnewitz und der von derLühe'sche Antheil Kl. Gnewitz genannt, doch ist diese Benennung keinefeste und beide Thcile heissen auch nach wie vor nur Gnewitz, wasdie Erkenntniss der Verhältnisse wesentlich erschwert. Der Zepelin'sche
3.
Detlev.
1.
Joachim
auf Gädebelm,1623.