Druckschrift 
1 (1883)
Entstehung
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Bis tief ins 14. Jahrhundert hinein war in Deutschlanddie einem Namen vorgestellte Präposition von nicht das unbe-dingte Kennzeichen des Adels, sondern nur der Beweis, dassersterer der Topographie entnommen; finden wir daher das vonschon vor jener Zeit bei dem Namen eines ritterbiirtigen Ge-schlechts, so haben wir auch nach einem gleichlautenden Stamm-sitz zu suchen. Dieser war für unsere Familie das zwischenStendal und Arneburg gelegene altmärkische Dorf Arnim (auchArnem, Arnym, Ahrend in den Urkunden geschrieben), vonwelchem sie, ursprünglich vielleicht wie die Arneburgs, Eim-becks und die Schenken von Lützendorf, zur Burgmannschaftvon Arneburg gehörig, den Namen entlehnte.

Sie aus der Stadt Arnheim hervorgehen zu lassen, ist eineAnnahme, die nur der Gleichklang der Namen hervorgerufen,unterstützt durch die nicht berechtigte Tradition, welche einengrössern Theil des märkischen Adels aus den Niederlanden ein-wandern lässt. Ebenso wenig begründet ist die Zusammenge-hörigkeit mit den Schauenburg'schen Dynasten Arnem (Arnheim,Arndt), oder den Gelder'schen Arnheims. Diese beiden ausge-storbenen Geschlechter, sicherlich desselben Stammes, hattenden Adler (Aar) im Schilde, offenbar ein redendes Wappen,während die märkischen Arnims ein Balkenwappen führen. Nunist seit dem 13. Jahrhundert in der Kegel das gemeinsameWappen, besonders, sobald es kein redendes, wenn auch nicht

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