Druckschrift 
1 (1883)
Entstehung
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der alleinige, doch jedenfalls ein sicherer Beweis der Stammes-Verwandtschaft, als der gemeinsame Name; auch ist es uner-findlich, weswegen die Schauenburger noch reich, blühend, ingeringer Zahl vorhanden und im Vollbesitz aller Eigenschaftendes hohen Adels, diese gleichzeitig in einem Zweige ihres Ge-schlechtes, den märkischen Arnim 1 s, abgelegt oder verlorenhaben sollten. Abgesonderten bestimmten Besitz derartig be-vorzugt, dass nur mit ihm auch die äusseren Kennzeichen deshohen Adels verbunden, kennt das damalige deutsche Rechtnicht. Ebensowenig ist es wahrscheinlich, dass unsere Eamilieaus einem in Ministerialität getretenen Zweige der gleichna-migen Dynasten hervorgegangen. Sichere Beweise für die Stam-mes-Einlieit mit irgend einem anderen Geschlechte vermochtenwir nicht auszufinden, wenn auch manche Anzeichen für einesolche mit den Steglitz sprechen.

In der Altmark begegnen wir denn auch zuerst einem mär-kischen Arnim, 1204 ist (Nr. 1) Alardus de Harhem (I. Ge-neration), offenbar corrumpirt von Amern, unter den ritterbür-tigen Zeugen einer durch Adelbert Grafen von Arneburg, denSohn Albrecht des Bären, in Arneburg ausgestellten Urkunde.(Nr. 2) Alardus de Amern (II. Generation), vielleicht nicht derVorige, sondern ein gleichnamiger Nachkomme, erscheint dem-nächst 1229 2. April ebenfalls als Zeuge bei einem durch dieMarkgrafen Johann und Otto in Tangermünde vorgenommenenRegierungs-Acte.

Von der Altmark aus verbreiteten sich die Arnims nachder Uckermark und Mittelmark, doch erst im 14. Jahrhundertbringen die Urkunden Mittheilungen über ihren dortigen Besitz.

Geschichte des Geschlechts von Kröcker.Ried. II. 1. 2.

Ried. I. 5. 33.