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Donau, die einen Zusammenhang zwischen den beiden End-punkten herzustellen scheint. In Baiern kommen, »voraufz. B. bereits von Lentz ist hingewiesen worden, in gelegent-lich früher bekannt gewordenen Urkunden hin und wiederGlieder einer Familie von Tannenberg vor; man ist zunächstversucht, sie von dem Orte Tannenberg in einem Seitenthaledes obern Lech (südlich von Füssen) abzuleiten. Nachdemdurch die Nonurnants. Iloicm ein reicheres Material ist ansLicht gebracht worden, hat sich indeß ergeben, daß jeneNamen der Mehrzahl nach einem Ministerialengeschlecht derBischöfe von Passall angehören, und daß sie auf einer gleich-namigen Burg in dortiger Gegend angesessen waren. Schondurch ihre vorwaltenden Taufnamen sind sie unverkennbar 0,als welche seit Mitte des t2. Jahrhunderts zunächst Gebhardund Siboto, dann Walter und Pilgrim, gegen 1306 auchKonrad, Otto und Ulrich vorkommen. Ihre 'Nachkommen-schaft läßt sich bis ins 15. Jahrhundert verfolgen. — DerVorname scheint hierher auch den Walter von Tannenbergzu verweise«, der in einem Schiedsspruch in Angelegenheitendes Würzburger Domeapitels 1267 unter den Richtern er-scheint (IniniF, Jpioil. bwalös. II, 948). Er ist ganz augen-scheinlich Laie; so viel über die Heimath seiner 'Nebenmännererkennbar ist, gehören die meisteil jener Maingegend an,und es muß daher noch ausgemacht werden, ob er nichteinem anderweitigen, von jenem Passauer verschiedenen Ge-schlechte angehört. Cr ist besonders in sofern interessant,als sein Borkommen daselbst, topographisch betrachtet, viel-leicht eine Bermittelung zu einem Walter von Dannenbergan die Hand giebt, welcher in der ersten Hälfte des Jahr-hunderts als Magdeburger Domherr begegnet. >247 ineiner zu Oberwitz (in der Nähe von Halle) ausgestellten Urkünde Erzbischof Wilbrands testirt ein prspositus IValwruscla Dunnsnblzi'oll (ImclscviA, Usligu. Nun. V, 45). 1238heißt es in einer Aufzählung des Capitels: — inagister
l) Siehe die Register über Bd. 28 —öl der blon. Laien: Bd. 32,Abth. I, png. 138; II, pü,A. 205. — Hinzufügen liehe sich der IVnItdarusäs Lnnnsndsre von 1l71 in einer Urkunde Heinrichs des Löwen-Or. Unslk. III, PN-?. 513, nach ,,HunZ, Ltsinrnntogrnpb, Lnunr, I,psg. 4." Schon seinen: Namen nach steht diesen ganz isolirt einBcrthold von Dannenberg gegenüber, der in einer Urkunde Friedrichs II.für das Kloster Steingaden als Zeuge genannt wird (Non. Laien 30,paß. 00 — L>rig. Lluslk. II, 65 l, wo die Jahreszahl unrichtig 1220statt 1219 aufgelöst ist. Da letzteres Stift gleichfalls im Lechthal(etwas flußabwärts) liegt, so dürfte dieser vielleicht zu dem oben an-geführten, noch jetzt existircnden Orte in Beziehung sieben.