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>Valtsrus äs Oaiiusbsrsli st prspositus Inglrslbsrtus st
prsxiositus Lisino, Mi iu proviusia tuuo uou sraut ^).
(Riedel I, 8, 151). Es wirft dies Licht auf den umMtsrIValtsrus äs OanusubsrAs, der in einer Urkunde des Bischofsvon Ratzeburg von 1235 (Meli. Urk.-Buch I, 441) unter denZeugen zwischen dein Propst von Eldena und RatzeburgerCanonikern genannt wird. Schon die Verschiedenheit derDiöeesen verbietet, was im Register zum Mekl. Urk.-Buchvermuthet ist, Dannenberg als seinen Amtssitz zu betrachten;die wörtliche Uebereinstimmung des Titels läßt wohl keinenZweifel, daß er identisch ist mit jenem Magdeburger Dom-herrn, mithin das äs 0. als Familienname oder wenigstensBezeichnung seiner Heimath aufgefaßt werden mich. Ob ernun, wie aus seinen Vornamen hin zu vermuthen wäre, zujenem süddeutschen Geschlechte gehört; ob er aus der Stadtau der Unterelbe stammt 2), oder ob er nur zufällig einmalin diese Gegend gelangt ist, darüber zu entscheiden fehlendie Mittel; — soviel kann als feststehend gelten, daß erder gräflichen Familie nicht entsprossen ist.
Weniger sicher dürfte über die Familienangehörigkeitder lR'msngai'äis, soinitissa in OannsbsrF abzusprechensein, deren Memorie im Verdener Nekrolog unter dem 22.Januar verzeichnet ist ^). Man hat bisher einstimmig darineinen Lesefehler statt 'VVannsbsrA gesehen 4); da unsererseitskeine Veranlassung vorliegt, jene Lesart zu vertheidigen, somuß die Sache aus sich beruhen, bis authentische Mitthei-lungen über die handschriftliche Gewähr der einen oderandern Variante gemacht sind.
Die Stammtafel ist nach dem üblichen Schema angelegt;die nicht ganz sichern Descendenz-Verhältnisse, Verschwägerungenund urkundlichen Belege sind mit Fragezeichen versehen;Personen, deren Existenz auf unzweifelhaften Schlüssen beruht,sind in eckige Klammern gesetzt. Wegen der etwaigen Her-kunft Volrads I. siehe am Schluß des Güterverzeichnisses.
1 ) Wenn auf diese Worte hin im Register zum Voä.ciipl. lZranä. (s. v. Daunen-berg) zwei Pröpste von Dannenberg, Walter und Jngelbert, verzeichnetsind, so beruht das auf einem offenbaren Versehen; vgl, oben S. 95.Der Ort lag ja ohnehin in einer andern, der Verdener, Diöcese.
2) Eine dritte Eventualität wäre die, daß er aus dem heutigen Danna(Regbz. Merseburg, nordöstlich von Wittenberg) stammte, denn dieserOrt hieß ehemals Dannebcrg: s. das Diöccsan-Verzeichniß beiRiedel I. 8, S. 419.
5) Pratje, Altes und Neues IX, S. 268.
4) S. v. Alten, Zeitschrift 1868, S. 157.